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    <title>creaffective Blog (Artikel mit Tag thinking club)</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/</link>
    <description>systematische Kreativität &amp; Innovation, 有系統的創意 &amp; 創新. Florian Rustler &amp; Dao-Wen Chang</description>
    <dc:language>de</dc:language>
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    <title>Adventskalender der Denkwerkzeuge 24: Besser denken mit Denkwerkzeugen</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/24-12-2008.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
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    &lt;!-- s9ymdb:197 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;150&quot; height=&quot;150&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/adventskalenderderdenkwerkzeuge.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;So, das wars, so schnell sind 24 Folgen des Adventskalender der Denkwerkzeuge vorbei. Ich hoffe, es war der eine oder andere hilfreiche Anregung für Sie dabei! Mir ist bewusst, dass man diese vielfältigen Denkwerkzeuge nicht vom lesen alleine lernt. Viele Menschen brauchen konkrete Übungen und Anwendungsbeispiele, deshalb gebe ich ja auch &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=3&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Trainings&lt;/a&gt; zu diesen Themen und deshalb habe ich unter anderem dem &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/05-09-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Münchner Denkclub&lt;/a&gt; ins Leben gerufen (Für alle, die in der Nähe von Würzburg leben, hier gibt es den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.denkclub.de&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.denkclub.de&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Würzburger Denkclub&lt;/a&gt;).&lt;br /&gt;
Dennoch hoffe ich, dass Sie beim Lesen etwas über Denkwerkzeuge und Verfahren der kreativen Problemlösung gelernt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Weihnachtsgeschenk gibt es heute noch einmal eine Zusammenfassung mit Links zu den jeweiligen Artikeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Anfang habe ich mich mit einer Einführung und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/01-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Definition&lt;/a&gt; von Denkwerkzeugen beschäftigt, damit klar wird, was ich darunter verstehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Grundlagen des Denkens&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Kreative Problemlöseprozesse zeichnen sich durch &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/02-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zwei getrennte Denkoperationen&lt;/a&gt; aus, einem in die breiten gehenden spielerischen Denken, und einem ernsthafteren und fokussierten Denken. Beide haben unterschiedliche &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/03-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Grundregeln&lt;/a&gt; ohne die es nicht funktioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Verfahren, die Denkwerkzeuge strukturieren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Neben einzelnen Denkwerkzeugen, die zumindest ursprünglich für einen bestimmten Zweck entwickelt wurden, gibt es Verfahren, die kreative Problemlöseprozesse strukturieren und organisieren. Diese habe ich nach dem Grad Ihrer Komplexität und Feinheit vorgestellt. Zwei eher einfachere Frameworks wie diese Verfahren im Englischen so schön heißen wurden von Edward de Bono entwickelt: &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/05-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die 6 Hüte&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/06-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;TO-LO-PO-SO-GO&lt;/a&gt;. Das ausgefeilteste und am besten erforschte Verfahren ist das &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/07-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Creative Problem Solving (CPS)&lt;/a&gt; Verfahren.&lt;br /&gt;
Innerhalb dieser Verfahren kommen verschiedene &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/08-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denkarten&lt;/a&gt; zum Einsatz, die die Wissenschaft kategorisiert hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Baukasten der Denkwerkzeuge&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Den Hauptteil dieses Adventskalenders machten die Kurzvorstellung einzelner Denkwerkzeuge aus, die wiederum grob nach Ihrem Zweck geordnet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Finden der Herausforderung und Klären des Problems&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/09-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wunschdenken&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/10-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erfolgszonen&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/11-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Die 6Ws&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/12-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Netz der Abstraktion&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/13-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aussagenstarter&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/14-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hervorheben&lt;/a&gt;&lt;/ul&gt;&lt;strong&gt;Finden von Ideen&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/16-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brainstorming&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/17-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erzwungene Verbindung&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/18-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brainwriting&lt;/a&gt;&lt;/ul&gt;&lt;strong&gt;Bewerten und stärken von Ideen&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/19-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PMI&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/20-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PPCO&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/21-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bewertungsmatrix&lt;/a&gt;&lt;/ul&gt;&lt;strong&gt;Schaffen von Akzeptanz&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/22-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stakeholderanalyse&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/23-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Consequence &amp;amp; Sequel&lt;/a&gt;&lt;/ul&gt;Allgemein zur Visualisierung des Denkens kann die Technik des &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/15-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mind Mapping&lt;/a&gt; helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt bleibt mir nur noch Ihnen frohe Weihnachten und einen guten Start in das neue Jahr zu wünschen. Eine Schreibpause bis zum 05.01.09 habe ich mir jetzt verdient &lt;img src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 24 Dec 2008 00:10:00 +0100</pubDate>
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    <category>adventskalender der denkwerkzeuge</category>
<category>brainstorming</category>
<category>creative problem solving</category>
<category>debono</category>
<category>denken</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>mind mapping</category>
<category>mindmapping</category>
<category>thinking club</category>
<category>toloposogo</category>

</item>
<item>
    <title>Bewusst oder unbewusst entscheiden?</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/19-09-2008.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    In der gestrigen (18.09.08) Ausgabe des Handelsblatts erschien der Artikel &lt;em&gt;Der Bauch ist kein guter Ratgeber&lt;/em&gt; von Ulrich Kraft, der sich mit einer neuen wissenschaftlichen Studie zum Einfluss des unbewussten Denkens auf Entscheidungen beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich beide im Artikel zitierten Studien nicht gelesen habe (und aus Zeitgründen auch nicht lesen werden), kann ich diese nicht einschätzen und mich nur auf die Angaben im oben erwähnten Artikel aus dem Handelsblatt stützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Von unbewusst wieder zurück zu bewusst&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Bis 2006 waren die meisten die Auffassung, man sollte wichtige und komplexe Entscheidungen durch Nachdenken und Abwägen treffen. Nach 2006 hat sich daran bei den meisten wohl auch nicht viel geändert, aber es kamen zumindest Stimmen und dann &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;amp;url=search-alias%3Daps&amp;amp;field-keywords=bauchentscheidungen&amp;amp;x=0&amp;amp;y=0&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Daps&amp;field-keywords=bauchentscheidungen&amp;x=0&amp;y=0&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Buchtitel&lt;/a&gt; ins Spiel, die dazu rieten komplexe Entscheidungen dem unbewussten Denken zu überlassen, dem Bauch wie Ulrich Kraft das nennt. Der Wissenschaftler Ap Dijksterhuis von der Universität Amsterdam hat 2006 in einer Studie nachgewiesen, dass Menschen die komplexe Entscheidungen dem Unbewussten überlassen, die &lt;em&gt;besseren&lt;/em&gt;Entscheidungen treffen. Definitv besser können Entscheidungen wohl nur in wissenschaftlichen Experimenten sein, in der Welt außerhalb dieser Experimente kann man besser meist gar nicht eindeutig definieren. Das unbewusste Denken sei dem bewussten Denken überlegen. &quot;&lt;em&gt;Erklärt wird die angebliche Überlegenheit des Unbewussten damit, dass die Fähigkeit, Informationen bewusst zu verarbeiten, beschränkt ist. Gilt es, viele Faktoren zu berücksichtigen, gerät diese Kapazität an ihre Grenzen. &#039;Menschen, die sich Entscheidungen sehr genau durch den Kopf gehen lassen, beurteilen die relative Wichtigkeit verschiedener Pro und Kontra oft falsch&#039;, meint Dijksterhuis. Unbewusstes Denken sieht er hingegen als aktiven Prozess, der Informationen optimal organisiert und gewichtet – ohne Limit.&lt;/em&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Ergebnis ist einerseits im wahrsten Sinne des Wortes intuitiv, da wir uns auf die Intuition (nicht auf Reflexion beruhende Erkennen, Erfassen eines Sachverhalts od. eines komplizierten Vorgangs) verlassen sollen. Andererseits kontraintuitiv, da die meisten Menschen wohl dazu neigen, bei wichtigen Entscheidungen gewissenhaft zu überlegen. Laut Dijksterhuis sollten wir dies unterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun hat ihn Ben Newell von der University of New South Wales in Australien in einer kürzlich veröffentlichten Studie vorläufig widerlegt. Er hat in seinen Experimenten nachgewiesen, dass die unbewussten Entscheider keineswegs die besseren Entscheidungen treffen (zumindest laut Handelsblatt-Artikel). Im Gegenteil, das Unbewusste ist sehr anfällig für irrelevante Einflüsse wie z.B. den recency effect (den man auch von Vorträgen kennt). Ein sehr schönes Beispiel für weitere Einflüsse liefert auch ein &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/ideentower.blogs.com/ideentower/2007/12/video-wie-wicht.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://ideentower.blogs.com/ideentower/2007/12/video-wie-wicht.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Post&lt;/a&gt; aus dem letzten Jahr auf dem Ideentower Blog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Bewusst die Aufmerksamkeit lenken&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die nun neu veröffentliche Studie von Ben Newell argumentiert in die selbe Richtung wie andere Forscher und Denker, wie z.B. Edward de Bono. De Bono entwickelte seine sogenannten Direct Attention Thinking Tools (DATT). Diese &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=95&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denkwerkzeuge&lt;/a&gt; (es gibt noch eine menge anderer) lenken ausgehend von bestimmten Situationen die Aufmerksamkeit auf bestimmte Aspekte. De Bonos These ist die, dass durch das bewusste Lenken der Aufmerksamkeit die Wahrnehmung einer Sache verändert werden kann und es absolut notwendig ist, die Aufmerksamkeit bewusst zu lenken. Man kann sich das ähnlich vorstellen wie das betrachten der gesamten Landkarte, bevor man sich für einen Weg entscheidet (siehe Bild). &lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:179 --&gt;&lt;img width=&quot;200&quot; height=&quot;199&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 15px; padding-top: 15px; padding-bottom: 15px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/explorativ.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Dies hat sich auch gestern im &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/05-09-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Münchner Denkclub&lt;/a&gt; wieder gezeigt, wo das Denkwerkzeuge PMI (Plus – Minus – Interesting) Thema des Abends war.&lt;br /&gt;
Denn, wenn wir die Aufmerksamkeit nicht gezielt steuern oder diese unbewusst nur auf bestimmte Elemente konzentrieren (z.B. warum etwas nicht funktioniert), kann es sein, dass uns wichtige Elemente entgehen. Unsere Logik fußt auf Wahrnehmung und logische Argumente sind meist nur so gut, wie die Wahrnehmung auf der sie basieren. Bekannt geworden sind in diesem Zusammenhang die &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/07-03-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gorilla-Videos&lt;/a&gt; von Daniel Simons, Professor an der University of Illinois. Auch in der Zeitschrift GEOkompakt Nr. 15 gibt es einen Artikel von Henning Engeln (Die Erfindung des Ich), der sich mit Aufmerksamkeit beschäftigt. Dort wird Wolf Singer, Direktor des Max-Planck-Instituts für Hirnforschung zitiert: &quot;&lt;em&gt;Ins Bewusstsein gelangt nur das, worauf die Aufmerksamkeit liegt&lt;/em&gt;&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Unbewusste ist eines von mehreren Kriterien&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
De Bono und auch Ben Newell betonen, dass das Unbewusste (wie Intuition oder Ahnungen, die man nicht erklären kann) einen Platz im bewussten Denken haben und berücksichtigt werden sollten, aber eben auch nur ein Aspekt unter mehreren sind. In seinem bekannten Denk-Verfahren (ein Verfahren moderiert einen Denkprozess und setzt einen großen Rahmen um einzelne Denkwerkzeuge) die &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/05-09-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;6 Hüte&lt;/a&gt; hat de Bono mit dem roten Hut den Ahnungen und Intuitionen einen wichtigen Platz eingeräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gespannt, wann der Gegenbeweis des Gegenbeweises aus Amsterdam kommt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Sep 2008 18:21:15 +0200</pubDate>
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    <category>debono</category>
<category>denken</category>
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<category>thinking club</category>

</item>
<item>
    <title>Auftakt zum erweiterten Münchner Denkclub</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/05-09-2008.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    &quot;Willkommen im Club&quot; hieß gestern Abend um 20 Uhr zu Auftaktveranstaltung des erweiterten Münchner Denkclubs. Wie erhofft, haben sich 11 Leute eingefunden, um sich über das Konzept eines Denkclubs und unsere geplanten Inhalte zu informieren und das ganze gleich mal praktisch auszuprobieren.&lt;br /&gt;
Sollten die gestrigen Teilnehmer bleiben (die meisten werden es!), verspricht es eine sehr interessante Runde zu werden, da Leute mit verschiedenen Hintergründen, aus unterschiedlichen Kulturen und mit unterschiedlichen Berufen (und natürlich auch Studenten) dabei sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ein Versuchslabor des Denkens&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wie an anderer Stelle berichtet, hatte das gestrige zwanglose Treffen vor allem den Zweck, den Interessenten das Konzept Denkclub und den Sinn und Zweck vom gemeinsamen Denken mit Denkwerkzeugen vorzustellen.&lt;br /&gt;
Wie es die nächsten Treffen ablaufen wird, habe ich auch kürzlich &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/18-08-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;geschildert&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Denkclub ist ein geschützter Raum für alle Teilnehmer, um gemeinsam Denkwerkzeuge auszuprobieren zu üben, damit sein Denken zu verbessern und natürlich, um dabei viel Spaß zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Denkwerkzeuge: Strategien des Denkens&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:168 --&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;180&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/denkwerkzeuge.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Unter dem Begriff Denkwerkzeug können sich beim ersten Hören vielleicht nicht alle etwas vorstellen. Ein Denkwerkzeug ist &quot;&lt;em&gt;eine strukturierte Strategie, die das Denken eines Individuums oder einer Gruppe fokussiert, organisiert und leitet&lt;/em&gt;&quot;. Davon gibt es eine ganze Menge, die zu Beginn aufgrund einer bestimmten Situation entstanden sind, allerdings in der Anwendung keinesfalls auf diese begrenzt sind.&lt;br /&gt;
Im kommenden Halbjahr wird es uns thematisch um die wahrnehmungslenkenden Denkwerkzeuge gehen. Denn, wie wir gestern gesehen haben: Die logischen Schlussfolgerungen, die wir ziehen, sind meist immer nur so gut, wie die Wahrnehmungen auf welchen Sie basieren. Und: Die meisten Fehler im Denken sind nicht logischer Art sondern Fehler, die auf Wahrnehmung basieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;PMI und die Steuerzahler&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:167 --&gt;&lt;img width=&quot;180&quot; height=&quot;180&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/pmi.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Um das Ganze einmal konkret zu erleben haben wir die Denktechnik PMI (Plus – Minus – Interesting) nach Edward de Bono ausprobiert. Thema: &quot;&lt;em&gt;Steuerzahler sollten selbst entscheiden, wofür ihre gezahlten Steuern eingesetzt werden.&lt;/em&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Vor dem Einsatz und nach dem Einsatz von PMI haben wir die Standpunkte (bin dafür, bin dagegen, weiß nicht) per Handzeichen abgefragt. Sehr spannend war zu sehen, wie sich nach 15 Minuten Einsatz der Denktechnik die Meinungen verschoben haben und zwar einfach erst einmal nur dadurch, dass alle in der Gruppe Ihre Aufmerksamkeit mittels PMI gelenkt haben und sich dadurch die Wahrnehmung geändert hat.&lt;br /&gt;
Wir waren uns nach diesem kurzem Appetithappen gestern einig: Wenn wir zu 11 angefangen hätten zu diskutieren, ob man diesen Vorschlag nun umsetzen sollte oder nicht ... dann hätte es wahrscheinlich schnell wie in einer sonntäglichen Polittalkshow ausgesehen. Jeder hat seine Meinung, die natürlich die richtige ist und die er nur äußerst ungern ändern möchte. Und wir wären nicht annähernd so weit gekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesmal bin ich nicht der einzige, der über den Denkclub bloggt. Zwei der Teilnehmer dürften dem einen oder anderen Leser ebenfalls bekannt sein: &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.kreativblog.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.kreativblog.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ruth Pink&lt;/a&gt;, die auch schon im kleinen Denkclub mit dabei war, und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.work-innovation.de/blog/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.work-innovation.de/blog/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Alexander Greisle&lt;/a&gt;, der nun neu dazu gestoßen ist. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 05 Sep 2008 10:02:53 +0200</pubDate>
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    <category>denken</category>
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    <title>Der neue Münchner Denkclub: ab dem 4. September 2008</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/18-08-2008.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Im April 2007 habe ich den Denkclub München gegründet und hier auf dem Blog darüber &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/20-05-2007.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;berichtet&lt;/a&gt;. Was als Experiment begann hat sich im letzten Jahr schön entwickelt. Nach kurzer Zeit ist der Club auf fünf Mitglieder gewachsen und besteht seit einem Jahr in dieser Konstellation. Bisher haben wir uns immer im privaten Rahmen getroffen.&lt;br /&gt;
Nun haben wir in den letzten Monaten die Erweiterung des Clubs vorbereitet. Ab dem 4. September 2008 haben wir einen Raum in München (U-Bahn-Station Heimeranplatz) gemietet und werden uns alle zwei Wochen donnerstags für ca. 1,5 bis 2 Stunden treffen, um gemeinsam in einem geschützten Rahmen &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=95&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denkwerkzeuge&lt;/a&gt; einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Ziel ist es, mit ca. 10 Personen einen feste Gruppe zu schaffen, die für ein halbes Jahr regelmäßig zusammen denkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Warum ein Denkclub?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:154 --&gt;&lt;img width=&quot;300&quot; height=&quot;120&quot; style=&quot;float: left; border: 5px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/Denkclub.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Erdacht wurde das Konzept von Edward de Bono. Ziel des Denkclubs ist es, gemeinsam in einer angenehmen und geschützten Atmosphäre Denktechniken auszuprobieren, zu üben, diese auf verschiedene Themen anzuwenden und sich mit anderen Interessierten auszutauschen.&lt;br /&gt;
Hintergrund des Clubs ist die Tatsache – und auch hier hat Edward de Bono viel Vorarbeit geleistet –, dass Denken eine Fähigkeit ist, die trainiert und verbessert werden kann. Dazu gibt es eine Vielzahl an Werkzeugen, die es dem Anwender ermöglicht, sein Denken in bestimmten Situationen gezielt und strukturiert zu steuern und damit &quot;besser&quot; zu denken und zu handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kick off am 4. September&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Am Donnerstag den 4. September findet ein Kick off statt. Hierzu möchten wir Interessierte einladen, sich mit dem Thema Denkclub vertraut zu machen. Auf dem Kick off stellen wir das Konzept vor, geben einen Hintergrund zu Denken und Denktechniken und machen ein erstes Übungsbeispiel. &lt;br /&gt;
Das Kick off ist völlig unverbindlich. Nach dem Kick off können die Teilnehmer entscheiden, ob Sie Lust haben, dabei zu bleiben und mit uns gemeinsam das erste Halbjahr zu denken. Für die 10 Denktermine werden dann beim zweiten Treffen ein Halbjahresbeitrag von 50 Euro pro Teilnehmer  fällig, damit finanzieren wir die Raummiete. Es sei den, wir finden einen Sponsor &lt;img src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die Termine&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Der Denkclub wird seine Themenschwerpunkte im Halbjahresrhythmus verändern. Hier die Termine für das erste Halbjahr: 04.09.2008, 18.09.2008, 02.10.2008, 16.10.2008, 30.10.2008, 13.11.2008, 27.11.2008, 11.12.2008, 15.01.2009, 29.01.2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anmeldung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Damit wir planen können, bitte ich Interessenten, sich per Mail rustler(at)creaffective(dot)de bei mir zu melden. Ich werde dann einige Tage vor dem Kick off letzte Details vermailen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also bis bald und willkommen im Club! 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 18 Aug 2008 14:01:44 +0200</pubDate>
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    <category>debono</category>
<category>denken</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>thinking club</category>

</item>
<item>
    <title>Denkclub München in größerer Runde ab September 2008</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/23-05-2008.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/23-05-2008.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Der Münchner &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/20-05-2007.html&quot;&gt; Denkclub&lt;/a&gt; wird ab September 2008 vergrößert und institutionalisiert. Inzwischen gibt es uns in München bereits ein Jahr, allerdings waren wir bis jetzt im kleinen Kreis von nur 5 Personen in Privatwohnungen der Mitglieder. Das wird sich jetzt bald ändern. Seit einiger Zeit arbeiten wir an der Erweiterung, um den Denkclub an sich zu vergrößern und Denktechniken allgemein bekannter zu machen. Dazu wird es auch bald eine eigene Website geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zukunft werden wir uns in einem öffentlichen Raum treffen, den wir dafür anmieten. Am 4. September 2008 ist das Kick-Off, eine zwanglose Einführungsveranstaltung für alle Interessierten, die mehr erfahren möchten. Wir hoffen, dass wir danach auf eine Gruppe von ca. 10 Personen kommen, die sich dann 14-tätig an einem zentralen Ort in München trifft. Immer donnerstags von 20 – 22 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Curriculum des ersten Halbjahres&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Inhaltlich werden wir uns die ersten zehn Sitzungen mit Edward de Bonos Wahrnehmungswerkzeugen beschäftigen. Einige davon, habe ich bereits hier auf dem Blog vorgestellt (siehe Schlagwort thinking club in der Seitennavigation). Mit diesen Werkzeugen, kann man unter anderem folgende Denkaufgaben bearbeiten:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;eine Situation ganzheitlich und umfassender betrachten&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;alle für eine Entscheidung relevanten Faktoren identifizieren&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die unterschiedlichen Folgen einer Handlung bedenken&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;das Ziel genau bestimmen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Alternativen und Optionen generieren&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die wichtigen Prioritäten finden&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die Denkweise andere Beteiligter erkunden&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Für wen ist ein Denkclub geeignet?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Alle Menschen, die erkannt haben, dass Denken eine Fähigkeit ist, die trainiert und verbessert werden kann und die Lust haben, Denktechniken auszuprobieren. Denken können wir von Natur aus alle, aber: &lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Everyone solves problems, in the same way that everyone has music in their soul. But people who take music lessons and practice tend to play better.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Darum soll es im Club gehen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 23 May 2008 14:28:31 +0200</pubDate>
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    <category>debono</category>
<category>denken</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>thinking club</category>

</item>
<item>
    <title>Vortrag zum Thema Denkwerkzeuge bei der IHK Würzburg</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/21-05-2008.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/21-05-2008.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Helmut Broichhagen, der Leiter des &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.denkclub.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.denkclub.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denkclubs Würzburg&lt;/a&gt; hält am 6.6. einen Vortrag &lt;em&gt;Kreativer denken, effektiver arbeiten, mehr erreichen – Einladung zu Denkschule&lt;/em&gt;. Alle, die sich für das Thema &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/index.php?/plugin/tag/denkwerkzeuge&quot;&gt;Denkwerkzeuge&lt;/a&gt; interessieren und die Gelegenheit nutzen möchten, diese auch einmal praktisch zu erleben und zufällig auch noch in Würzburg wohnen, sollten sich diese Chance nicht entgehen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für alle, die in Mainz wohnen: Dort werde ich am 26.11.08 einen interaktiven Vortrag zum Thema Denkwerkzeuge beim Verein Deutscher Ingenieure (VDI) halten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbei die Flyer zur Veranstaltung. Zum Vergrößern klicken! Achtung am Freitag ist Anmeldeschluss!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.creaffective.de/blog/uploads/IHKFlyera.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:148 --&gt;&lt;img width=&quot;650&quot; height=&quot;443&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/IHKFlyera.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&amp;#160;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.creaffective.de/blog/uploads/IHKFlyerb.jpg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:149 --&gt;&lt;img width=&quot;650&quot; height=&quot;404&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/IHKFlyerb.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 21 May 2008 09:56:14 +0200</pubDate>
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    <category>debono</category>
<category>denken</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>laterales denken</category>
<category>thinking club</category>

</item>
<item>
    <title>Software-Update für das Gehirn: PMI – jetzt aufspielen :-)</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/07-02-2008.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Für die neue Ausgabe des DIALOGUS-Magazins habe ich einen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.dialogus.de/magazin/ideen/24&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.dialogus.de/magazin/ideen/24&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Artikel&lt;/a&gt; zu PMI beigesteuert. PMI steht für Plus – Minus – Interesting und ist ein simples aber hoch effektives Werkzeug für das Denken. Um die Ergebnisse des Denkens zu visualisieren, habe ich vor einiger Zeit eine &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/21-06-2007.html&quot;&gt;MindManager-Vorlage&lt;/a&gt; entwickelt, die den Denker unterstützt. Mit dabei bei der Vorlage ist ein Beispielvideo, das die Anwendung von PMI mit MindManager veranschaulicht. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 07 Feb 2008 15:13:48 +0100</pubDate>
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    <category>debono</category>
<category>denken</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>gehirn</category>
<category>mindmanager</category>
<category>thinking club</category>
<category>visualisierung</category>

</item>
<item>
    <title>TO-LO-PO-SO-GO: Die PO-Stufe</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/13-01-2008.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Vorherige Posts zu Thema:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/17-12-2007.html&quot;&gt;Einführung in TO-LO-PO-SO-GO&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/26-12-2007.html&quot;&gt;Die TO-Stufe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/09-01-2008.html&quot;&gt;Die LO-Stufe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PO steht für &lt;em&gt;possibilities &lt;/em&gt;oder &lt;em&gt;provocative operation&lt;/em&gt;. Die PO-Phase ist die Phase, in der Ideen generiert werden. Ablaufen kann diese Phase wie ein &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/28-11-2007.html&quot;&gt;Brainstorming&lt;/a&gt;, d.h. in einer Gruppe nennt jeder seine Einfälle und andere können/sollen diese aufgreifen und weiter entwickeln. Möglich ist auch der Einsatz spezieller Kreativitätstechniken, wie z.B. die &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/05-12-2007.html&quot;&gt;Fluchtmethode &lt;/a&gt;oder die &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/11-12-2007.html&quot;&gt;Zufallswortmethode&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.kreativblog.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.kreativblog.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ruth Pink&lt;/a&gt; weist in Ihrem Buch &lt;em&gt;Bewusst kreativ&lt;/em&gt; darauf hin, dass eine Kreativphase 15 bis 20 Minuten dauern sollte. Dabei wird höchst wahrscheinlich jede Gruppe durch ein Ideen-Tal gehen, eine Phase, in der die Ideen besonders spärlich fließen. Es lohnt sich allerdings durch dieses Tal zu durchschreiten, da oft besonders gegen Ende noch einige sehr gute Einfälle entstehen. In unserer letzten Denkclubsitzung haben wir das auch wieder erleben dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie bei allen Kreativitätstechniken ist es zentral, dass das finden von Ideen und das Bewerten von Ideen getrennt wird. In der PO-Phase werden die gefundenen Ergebnisse nicht kritisiert, analysiert oder sonst irgendwie beurteilt.&lt;br /&gt;
Die Verfeinerung und Weiterentwicklung folgt in der nächsten Stufe, der SO-Phase. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 13 Jan 2008 16:37:53 +0100</pubDate>
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    <category>brainstorming</category>
<category>denken</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>kreativität</category>
<category>laterales denken</category>
<category>thinking club</category>
<category>toloposogo</category>

</item>
<item>
    <title>TO-LO-PO-SO-GO: Die LO-Stufe</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/09-01-2008.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Vorherige Posts zu Thema:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/17-12-2007.html&quot;&gt;Einführung in TO-LO-PO-SO-GO&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/26-12-2007.html&quot;&gt;Die TO-Stufe&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An zweiter Stelle der fünf Stufen der TO-LO-PO-SO-GO-Methode steht die LO-Phase. LO kann als Abkürzung für das englische &lt;em&gt;look out&lt;/em&gt; gesehen werden. In dieser Stufe geht es darum, Input für das Denken zu suchen, sei es in Form von Informationen und Fragen oder Emotionen. Nachdem man sich in der ersten Phase, der TO-Phase - Gedanken über das Ziel gemacht hat, geht es hier darum, erst einmal zum Thema relevantes Material zu notieren.&lt;br /&gt;
Ziel dieser Stufe ist es, eine Art Stoffsammlung zu machen, die für die weiteren Stufen und das Ziel des Denkens relevant ist. In den darauf folgenden Stufen können dann die Inhalte der LO-Stufe berücksichtigt werden. Man kann diese Stufe auch als eine Art geistige Vorbereitung für die darauffolgende PO-Phase sehen, in der dann Ideen generiert werden. Die in der LO-Phase geleisteten Überlegungen lösen hier bereits erste Assoziationen aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiel: Das in der TO-Phase festgelegte Ziel lautet: &lt;em&gt;Ich suche ein Verkehrsmittel, um mich flexibel in München und im Umland zu bewegen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
Die LO-Phase könnte nun folgendermaßen aussehen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Emotionen&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Ich habe keine Lust viel Geld für ein teures Auto auszugeben.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wenn ein Auto, dann muss es ein Statussymbol sein.&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Informationen&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Folgende Verkehrsmittel stehen zur Auswahl: Taxi, eigenes Auto, Mietwagen, Carsharing,  Fahrrad, öffentliche Verkehrsmittel.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Im Umland engt sich die Zahl der Möglichkeiten ein, es gibt weniger Ausweichmöglicheiten.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Öffentliche Verkehrsmittel fahren im Umland seltener.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;In München gibt es meist mehrere Autoverleiher und Carsharinganbieter.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Der MVV bietet ein Monatsticket mit unbegrenzten Fahrten zum Preis von X Euro an.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Carsharing kostet pro Monat X Euro Grundgebühr und hat einen Zeittrarif von X Euro pro Stunde.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Ein Mietfahrzeug kann man nur tageweise buchen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;...&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Fragen&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Welche Strecken fahre ich hauptsächlich?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wann sind öffentliche Verkehrsmittel nicht ausreichend?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wie oft benötige ich ein Auto?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wann benötige ich dieses überwiegend?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;...&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Stufe können der rote Hut und der weiße Hut der &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/15-09-2007.html&quot;&gt;Sechs Denkhüte&lt;/a&gt; zum Einsatz kommen.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 09 Jan 2008 07:52:37 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.creaffective.de/blog/archives/09-01-2008.html</guid>
    <category>debono</category>
<category>denken</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>thinking club</category>
<category>toloposogo</category>

</item>
<item>
    <title>Visualisierung von Denkwerkzeugen mit Mind Mapping</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/28-12-2007.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/28-12-2007.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.creaffective.de/blog/wfwcomment.php?cid=107</wfw:comment>

    <slash:comments>3</slash:comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Viele meiner Artikel drehen sich um &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=7&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Mind Mapping&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=95&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denkwerkzeuge&lt;/a&gt;. Mind Mapping ist das &quot;Schweizer Taschenmesser&quot; der Arbeitstechniken, man kann es für fast alles einsetzen, unter anderem auch für die Visualisierung von Denktechniken.&lt;br /&gt;
Besonders beim Einsatz von Denkwerkzeugen in Gruppen bringt die Visualisierung mit Mind Mapping den Vorteil, dass alle im Bilde sind und die bisher gefunden Ergebnisse einsehen können und sich auf diese beziehen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Beispiele möchte ich vorstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:107 --&gt;&lt;img width=&quot;650&quot; height=&quot;366&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/MindMappingVisualisierungmitMindManager1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Dieses Map ist mit Mindjet MindManager erstellt worden und zeigt den derzeitigen Stand der Anwendung der &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/17-12-2007.html&quot;&gt;TO-LO-PO-SO-GO Methode&lt;/a&gt; im &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/20-05-2007.html&quot;&gt;Münchner Denkclub&lt;/a&gt; (Wer in Würzburg wohnt, kann sich glücklich schätzen, auch dort gibt es einen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.denkclub.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.denkclub.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denkclub&lt;/a&gt;). Wir haben uns ein sehr umfangreiches Thema vorgenommen, deshalb werden wir in der nächsten Sitzung wieder darauf zurück kommen. Das Map ermöglicht es allen Mitgliedern des Denkclubs schnell wieder in das Thema zurück zu finden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:108 --&gt;&lt;img width=&quot;650&quot; height=&quot;487&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/MindMappingVisualisierungmitMindManager2.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Dieses Map ist ebenfalls mit Mindjet MindManager erstellt worden und visualisiert die Anwendung der &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/15-09-2007.html&quot;&gt;Sechs Denkhüte&lt;/a&gt; in einer Gruppe von 12 Leuten zum Thema &quot;Transrapid in Bayern&quot;. Kenner der Methode werden anmerken, dass nur fünf Hüte abgebildet sind. Da ich als Moderator den blauen Hut auf hatte, fehlt dieser hier.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:106 --&gt;&lt;img width=&quot;650&quot; height=&quot;415&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/MindMapVisualisierungmitiMindMap.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Hier ein Mind Map erstellt mit &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/19-12-2007.html&quot;&gt;iMindMap&lt;/a&gt;. Es handelt sich ebenfalls um die TO-LO-PO-SO-GO Methode.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Visualisierung kann man natürlich genauso mit Mind Maps in Form von Papier und Stift machen. In Gruppen bietet sich jedoch Software an, da man hier mit Beamer arbeiten kann, das Bild schön groß darstellen kann und jederzeit Veränderungen an Inhalt und Ansicht vornehmen kann. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 28 Dec 2007 08:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>debono</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>imindmap</category>
<category>mind mapping</category>
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<category>mindmapping</category>
<category>software</category>
<category>thinking club</category>
<category>visualisierung</category>

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    <title>TO-LO-PO-SO-GO</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/17-12-2007.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Das ist kein Zungenbrecher, sondern der Name eines Prozesswerkzeugs nach Edward de Bono.&lt;br /&gt;
Was ist ein Prozesswerkzeug? Als Prozesswerkzeug bezeichne ich eine Methode oder Vorgehensweise, die einen gesamten Denkprozess von Beginn bis Ende strukturiert. Im Gegensatz zu anderen Denkwerkzeugen (vorgestellt, habe ich z.B. schon &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/20-05-2007.html&quot;&gt;PMI &lt;/a&gt;oder &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/17-07-2007.html&quot;&gt;Techniken des lateralen Denkens&lt;/a&gt;), kümmert sich ein Prozesswerkzeug nicht um einen bestimmten Aspekt des Denkens, sondern um den Denkprozess als Ganzes. Daher der Name Prozesswerkzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Abgrenzung: Laterale Techniken, die gerne auch Kreativitätstechniken genannt werden, haben zum Ziel, neue Ideen zu generieren und einen Spurwechsel im Denken zu erzeugen (Siehe hierzu meine Posts zur &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/05-12-2007.html&quot;&gt;Fluchtmethode&lt;/a&gt; und zur &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/11-12-2007.html&quot;&gt;Zufallsstimulation&lt;/a&gt;). Was man davor macht und was danach mit den Ideen passiert, oder ganz generell, wann man z.B. die Techniken des lateralen Denkens überhaupt einsetzt, darüber sagen die Techniken des lateralen Denkens nichts aus. Dafür benötigt man andere Werkzeuge, z.B. das TO-LO-PO-SO-GO-Werkzeug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Abkürzungen stehen für die fünf Phasen des Denkprozesses.&lt;br /&gt;
TO: Zielsetzung&lt;br /&gt;
LO: Informationssammlung&lt;br /&gt;
PO: Generieren von Möglichkeiten&lt;br /&gt;
SO: Auswählen und verdichten der generierten Ideen und Möglichkeiten&lt;br /&gt;
GO: Umsetzungsschritte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jeder der fünf Stufen können wiederum gesondert spezielle Techniken zum Einsatz kommen, wie z.B. die vorher erwähnten Techniken des lateralen Denkens. Andere Techniken können eingesetzt werden, müssen es aber nicht. Man kann TO-LO-PO-SO-GO einfach auch als Grundgerüst für das Denken sehen, ohne weitere Werkzeuge einzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Hintergrund:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Denk- und Kreativitätsforscher haben in jahrelanger Forschungsarbeit Denkprozesse untersucht und daraus Modelle für einen vollständigen und effektiven Denkprozess abgeleitet, einer der Pioniere auf diesem Gebiet ist Edward deBono. Auch andere Forscher wie z.B. &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/hbswk.hbs.edu/faculty/tamabile.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://hbswk.hbs.edu/faculty/tamabile.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Teresa M. Amabile&lt;/a&gt; von der Havard School of Business sind mit ganz ähnlich strukturierten Modellen in die Öffentlichkeit getreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Beispiele:&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Typische Einsatzbeispiele für die TO-LO-PO-SO-GO-Methode sind folgende Aufgaben:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Sie möchten ein neues Veranstaltungskonzept für einen Kunden entwickeln&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Eine Firma möchte ein neues Preissystem einführen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Sie planen eine Urlaubsreise&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Ein Lehrer erstellt ein neues Unterrichtskonzept / ein Trainer ein neues Seminarkonzept&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Sehr viele Aufgaben lassen sich in die oben genannten fünf Stufen unterteilen, die mit der  TO-LO-PO-SO-GO-Methode effektiv und strukturiert bearbeitet werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den nächsten Posts stelle ich stelle ich die einzelnen Stufen etwas detaillierter vor.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 17 Dec 2007 07:40:29 +0100</pubDate>
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    <category>debono</category>
<category>denken</category>
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<category>effektivität</category>
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<category>TOLOPOSOGO</category>

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    <title>Laterales Rätsel</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/12-12-2007.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Helmut vom &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.denkclub.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.denkclub.de/&quot; traget=&quot;_blank&quot;&gt;Denkclub Würzburg&lt;/a&gt; hat mir ein geniales Rätsel geschickt, dass ich euch nicht vorenthalten möchte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stell dir vor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Du fährst mit dem Auto und hältst eine konstante Geschwindigkeit. Auf deiner linken Seite befindet sich ein Abhang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf deiner rechten Seite fährt ein riesiges Feuerwehrauto ständig neben dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dir galoppiert ein Schwein, das genauso groß ist wie dein Auto - und du kannst nicht vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dir verfolgt dich ein Hubschrauber auf Bodenhöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schwein und der Hubschrauber haben exakt deine Geschwindigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was unternimmst du, um dieser Situation gefahrlos zu entkommen ???&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antwort findet ihr im erweiterten Teil dieses Posts. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/12-12-2007.html#extended&quot;&gt;&quot;Laterales Rätsel&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 12 Dec 2007 13:00:00 +0100</pubDate>
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    <category>laterales denken</category>
<category>thinking club</category>

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    <title>Wie man Leute zum Lesen motiviert? Mit einem Nagel, Teakholz oder einem Blähbauch!</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/11-12-2007.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    In meinen letzten drei Seminaren habe ich mit den Teilnehmern unter anderem die Kreativitätstechnik der Zufallsstimulation, genauer des Zufallswortes geübt.&lt;br /&gt;
Bei der Technik versucht man anhand eines zufällig gewählten Wortes eine Verbindung zu einem anderen Wort oder einer Aufgabenstellung herzustellen. Wie bei allen lateralen Techniken besteht die Aufgabe darin, in jeder Idee einen &lt;em&gt;Bewegungswert &lt;/em&gt; (ein wertvolles Element, das Bewegung hin zum Ziel erzeugt) zu finden, der einem dem Ziel näher bringt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegeben war folgendes Ziel: &lt;em&gt;Es sollen mehr Leute zum Lesen motiviert werden.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit folgenden drei Zufallsworten haben wir gearbeitet: Nagel, Teakholz und Blähbauch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ideen sind daraus entstanden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Nagel:&lt;/strong&gt; Von Nagel kommt auf festnageln. Man könnte Bücher festnageln. Man könnte Bücher mit einer Kette in öffentlichen Räumen/ Gebäuden oder an öffentlichen Plätzen festnageln, so dass jeder darin lesen und schmökern kann. Bei spannenden Büchern bringt man vielleicht mehr Leute dazu, wieder mehr zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Teakholz:&lt;/strong&gt; Bei Teakholz kann man an Stärke und festes Holz denken. Von Stärke und fest kann man auf einen starken Charakter kommen, der durch das Lesen entsteht. Man könnte eine Werbekampagne entwickeln, in der bekannte Persönlichkeiten unter dem Motto „Lesen stärkt den Charakter“ für Bücher werben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Blähbauch:&lt;/strong&gt; Hier kommen einen Toiletten in den Sinn. Mit Toiletten assoziiert man Klopapier. Man könnte Auszüge von Romanen auf Klopapier drucken. Am Waschbecken stehen dann die Namen der Romane, die man in der Nähe erwerben. In öffentlichen Toiletten könnte man außerdem Hörbücher abspielen, so dass man während des Geschäfts was auf die Ohren bekommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danke an meine Seminarteilnehmer für die vielen Ideen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie funktioniert die Technik?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Man wählt per Zufall ein Wort aus dem Wörterbuch. Das gewählte Wort muss genommen werden. Nun &lt;strong&gt;versucht &lt;/strong&gt;man ausgehend von diesem Wort, eine Rückverbindung zum Thema der Denkaufgabe herzustellen. In einer Gruppe können sich die Teilnehmer dabei gegenseitig mit ihren Assoziationen helfen. Wichtig ist es, keine Scheu zu haben, Assoziationen, die scheinbar erst einmal zu nichts führen zu äußern. Jede Äußerung wird unter der positiven Wahrnehmung betrachtet, dass diese etwas enthält, das uns dem Ziel näher bringt. Herauskommen werden viele Ideen von denen einige mehr andere weniger brauchbar sind. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 11 Dec 2007 21:39:08 +0100</pubDate>
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    <category>debono</category>
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    <title>Neue Vorgehensweisen mit der Fluchtmethode</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/05-12-2007.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Im Best-Practice-Business-Blog hat Burkhard Schneider kürzlich einen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.best-practice-business.de/blog/?p=3117&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.best-practice-business.de/blog/?p=3117&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Bericht&lt;/a&gt; über einen Skilift veröffentlicht, der das übliche Prozedere auf den Kopf gestellt hat: Anstatt dass jeder Fahrgast mit einem gültigen Liftpass durch ein Drehkreuz geht, ist hier der Lift grundsätzlich offen und das Drehkreuz schließt sich dann, wenn ein Fahrgast keinen gültigen Ausweis hat.&lt;br /&gt;
Im Nachhinein denkt man sich, eine klasse Idee und außerdem völlig logisch! Trotzdem hat es lange gedauert, bis jemand diese Idee umgesetzt hat oder auf diese Idee gekommen ist. Mitunter kann es daran liegen, dass solche Konzepte, nachdem sie gefunden wurden, rückblickend betrachtet völlig logisch sind, man aber, bevor man diesen neuen Weg gefunden hat, durch logisches Denken und Analyse nicht unbedingt draufkommt.&lt;br /&gt;
Bei obigen Liftbeispiel musste ich an die Fluchtmethode denken, eine Technik des &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/17-07-2007.html&quot;&gt;lateralen Denkens&lt;/a&gt; von Edward de Bono, die helfen kann, neue Ideen und neue Lösungen zu generieren. Die Anwendung ist schnell erklärt, in der Umsetzung ist viel Trial and Error notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wie funktioniert es?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ziel der Anwendung ist es, eine neue Idee, eine neue Vorgehensweise für eine bestehende Sache zu finden. Man nimmt mein vorhandenes Prinzip und überlegt, welche Aspekte man als gegeben hinnimmt. &lt;br /&gt;
Bei einem Supermarkt nehme ich als gegeben hin, dass es dort z.B. Waren zu kaufen gibt und dass ich als Kunde für die Ware bezahlen muss.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:98 --&gt;&lt;img width=&quot;200&quot; height=&quot;149&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/methoden/Fluchtmethode.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Nachdem man einige Dinge identifiziert hat, die man als gegeben hinnimmt, versucht man als nächstes bewusst, aus dieser Denkbahn zu fliehen und weitere Möglichkeiten zu denken.&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Annahme, dass ich als Kunde bezahlen muss, könnte ich mit der Fluchtmethode auf die Idee kommen, dass der Supermarkt mich bezahlen muss, damit ich einkaufe. Nun versucht man von dieser Flucht einen Aspekt zu finden, der das Ganze in der Realität praktikabel macht. Edward de Bono spricht auch von &lt;em&gt;movement value&lt;/em&gt;. Dieser könnte darin liegen, dass man ausgehend von der These &quot;Der Supermarkt muss mich bezahlen&quot; dazu kommt, Bonus- oder Paybacksysteme zu überlegen. Im Nachhinein alles ganz logisch, aber im Vorhinein sind diese neuen Denkbahnen sehr schwer zu finden.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 05 Dec 2007 22:57:10 +0100</pubDate>
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    <category>debono</category>
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    <title>Thinking Club: 6 hats von Edward de Bono – Teil 2</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/15-09-2007.html</link>
    
    <comments>http://www.creaffective.de/blog/archives/15-09-2007.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    In &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/10-09-2007.html&quot; &gt;Teil 1&lt;/a&gt; habe ich das parallele Denken vorgestellt. Die sechs Hüte sind eine Anwendung dieser Art des Denkens. Die Prinzipien sind recht einfach vorgestellt, die Anwendung Bedarf jedoch ein wenig der Übung und Erfahrung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Sechs Farben – sechs Denkrichtungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die sechs Hüte setzen sich zusammen aus folgenden Hutfarben: weiß, rot, schwarz, gelb, grün und blau. Die einzelnen Hüte und deren Verwendung möchte ich im Folgenden kurz vorstellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weiß&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der weiße Hut steht für Fakten und Fragen. Setzt man diesen Hut auf, geht es darum auf alle Fakten zu einem Thema zu sammeln und noch zu klärende Fragen zu stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Fakt ist, die Automobiltechnik schreitet immer weitere voran, weshalb es möglich ist, sparsamere Autos zu bauen.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Fakt ist, durch medizinischen Fortschritt leben die Menschen in Deutschland im Schnitt länger als noch vor 20 Jahren.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Rot&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Hut steht für Emotionen und Gefühle. Setzt man diesen Hut auf, geht es darum, seine Gefühle zu einem Thema zu äußern. Wichtig ist, dass diese nicht begründet werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Davon bin ich begeistert.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Ich bin unsicher.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei kontroversen Themen oder Themen, wo die Meinungen der Gesprächsteilnehmer unklar sind, kann dieser Hut helfen, erst einmal die Stimmung aller Teilnehmer transparent zu machen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Schwarz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Hut haben viele Menschen ganz natürlich auf, leider jedoch meist die ganze Zeit: die Schwarzseher. Der Schwarze Hut beschäftigt sich damit, warum etwas nicht klappen kann, wo Gefahren und Schwierigkeiten liegen.&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass alle Punkte, die unter dem schwarzen Hut vorgebracht werden, logisch begründbar sein sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;Rauchen in der Öffentlichkeit mit 10 Jahren Gefängnis zu bestrafen wird politisch nicht durchsetzbar sein. Hier ist die Verhältnismäßigkeit nicht gewahrt.&quot;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gelb&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Hut stellt den Gegenpol zum schwarzen Hut dar. Er sieht das Positive und Konstruktive. Er zeigt, auch wiederum bemüht etwas zu begründen, auf, warum etwas klappen könnte. Der Fokus des gelben Huts liegt auf der Umsetzbarkeit und Praktikabilität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Werbung in Schulbüchern könnte dazu führen, dass das in den Schulen verfügbare Lehrmaterial aktueller ist und häufiger ausgetauscht wird.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Grün&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der grüne Hut ist der kreative Hut, der versucht, neue Ideen und Sichtweisen zu generieren. Dazu können die Techniken des lateralen Denkens, wie z.B. Provokationen, eingesetzt werden, wie ich Sie in den anderen Posts zum Thinking Club (siehe &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/17-07-2007.html&quot; &gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/03-06-2007.html&quot; &gt;hier&lt;/a&gt;) beschrieben habe. &lt;br /&gt;
Hintergrund der Provokationen ist es, bestehende Denkbahnen zu verlassen und somit zu neuen Ideen zu kommen, die einen Mehrwert zu bestehenden Lösungen bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Kunden könnten in Zukunft Geld dafür erhalten, wenn Sie in einem Geschäft einkaufen.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Blau&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der blaue Hut ist wie eine Art Dirigent, der das Denken an sich betrachtet. Er legt z.B. die Abfolge der Denkhüte fest, liefert Zusammenfassungen und gibt Hinweise, wie weiter verfahren werden sollte. Er ist somit vergleichbar mit der Rolle eines Moderators und wird auch meistens so eingesetzt. Dabei bestimmt man eine Person, die bereits Erfahrung mit der Technik hat, diesen Hut permanent aufzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Art und Weise der Anwendung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Technik der sechs Hüte kann sowohl alleine als auch in der Gruppe eingesetzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alleine, wenn man ein Thema umfassend betrachten möchte. In der Gruppe, wenn man die oft mühsamen, langatmigen und wenig produktiven Diskussionen umgehen möchte. Der Nutzen in der Gruppe und der Unterschied zu &quot;herkömmlichen&quot; Vorgehensweisen ist sehr auffällig. Grundvoraussetzung ist jedoch, dass die Leute bereit sind, sich darauf einzulassen. Ein Seminarteilnehmer sagte einmal, er fürchte, das zu viele Leute in seiner Firma eine &quot;hidden agenda&quot; hätten und die Punkte, die gegen Ihren Standpunkt sprechen, einfach nicht vorbringen würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unserem Thinking Club Treffen haben wir die Technik eingesetzt, um Fragen der Zukunftsplanung und der Berufswahl zu beleuchten. &lt;br /&gt;
Gruppen, die mein Seminar &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/index.php?id=98&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;strong&gt;Denkwerkzeuge &lt;/strong&gt;&lt;/a&gt;besucht haben, haben mir von einer ungewohnten Geschwindigkeit berichtet, mit der die Besprechungen plötzlich statt fanden, wenn die Technik zum Einsatz kam&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 6 Hüte können dabei sowohl als feste Methode eingesetzt werden, d.h. der gesamte Denkprozess läuft mit der Methode ab, oder aber situativ, wenn eine Besprechung ins Stocken gerät. Meine persönliche Erfahrung ist, dass man sich viel Zeit sparen könnte, wenn man die Besprechung auf diese Art begonnen hätte und die Technik nicht erst als letztes Mittel einsetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Regeln&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtig ist, dass wenn ein Hut an der Reihe ist, alle diesen Hut aufhaben, d.h. parallel denken. Wenn der gelbe Hut an der Reihe ist, haben Kommentare, die dem schwarzen Hut zuzuordnen sind, nichts verloren. Die Rolle des Moderators ist es, hier sehr strikt auf die Einhaltung der Regeln zu achten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Der Nutzen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte Nutzen ist aus meiner Sicht, dass ein Thema viel schneller wesentlich umfangreicher betrachtet wird, dadurch das verschiedene Denkrichtungen eingeschlagen werden. Dadurch können Entscheidungen beschleunigt und erleichtert werden. Egal ob alleine oder in Gruppen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 15 Sep 2007 19:12:30 +0200</pubDate>
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