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    <title>creaffective Blog (Artikel mit Tag creative problem solving)</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/</link>
    <description>systematische Kreativität &amp; Innovation, 有系統的創意 &amp; 創新. Florian Rustler &amp; Dao-Wen Chang</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.5.2 - http://www.s9y.org/</generator>
    
    

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    <title>Methoden der Produktentwicklung – SCAMPER</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/21-02-2010.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Eine weitere &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/denkwerkzeuge-kreativitaetstechniken/einsatz-und-nutzen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstechnik&lt;/a&gt;, die ich gerne in einem &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshop&lt;/a&gt; mit dem Schwerpunkt auf Produktentwicklung einsetze, ist SCAMPER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:376 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;480&quot; height=&quot;183&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/Kreativitaetstechniken-scamper.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
SCAMPER ist ein Akronym und steht für die folgenden Begriffe:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Substitute (ersetzen)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Combine (kombinieren)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Adapt (anpassen/angleichen)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Modify (modifizieren)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Put to other uses (anders einsetzen)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Eliminate (weglassen)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Rearrange (neu anordnen)&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
SCAMPER ist eine Weiterentwicklung und Kategorisierung der Osborn Checkliste. Alex Osborn, der &quot;Erfinder&quot; des Brainstormings entwickelte zusammen mit Sidney Parnes die erste Version des &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/creative-problem-solving-cps/ueberblick/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Creative Problem Solving Prozesses&lt;/a&gt;. Zur Ideenfindung verwendete er neben Brainstorming eine Liste von Fragen, die Denkanstöße bei der Lösung des Problems geben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Frageliste wurde später weiter entwickelt und kategorisiert, um die Anwendung der Technik zu verbessern. Zur leichteren Merkbarkeit entstand das Akronym SCAMPER. SCAMPER gehört somit zur Familie der Checklistentechniken.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Besonders hilfreich in der Produktentwicklung&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Besonders hilfreich ist SCAMPER, wenn es auf eine bestehende Vorlage, das heißt ein bereits existierendes Produkt oder Dienstleistung angewandt wird anhand derer die Fragen einmal durchgespielt werden. Denn dann machen diese Fragen Sinn. Wenn Sie also überlegen, wir die Stabilität des Bauteils XY verbessern, können diese Fragen hilfreich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unten stehenden Folien aus meinem &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/kreativitaetstraining/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstraining&lt;/a&gt; zeigen am Beispiel der Supermarktkasse, wie SCAMPER zum Einsatz kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:377 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;487&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/Produktentwicklun-SCAMPER1.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:378 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;487&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/Produktentwicklun-SCAMPER2.jpg&quot;  alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;SCAMPER detailliert&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Die Erfahrung zeigt, dass die reinen Überschriften vielen Menschen zu abstrakt sind, um darauf Ideen zu generieren, deshalb arbeite ich gerne mit detaillierten Unterfragen, die ich abhängig von der konkreten Problemstellung einsetze:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Ersetzen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was kann man ersetzen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was kann man statt dessen nutzen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wer kann statt dessen eingebunden werden?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welchen Prozess könnte man statt dessen nutzen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welches andere Material könnte man statt dessen nutzen?&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kombinieren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was kann kombiniert werden?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was kann man vermischen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wie könnte man bestimmte Teile verbinden?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welche Zwecke könnte man kombinieren?&lt;br /&gt;
&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anpassen/ Angleichen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welche anderen Ideen suggeriert das?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Gibt es etwas, das ähnlich ist, dass man auf das bestehende Problem anwenden kann?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Gibt es aus der Vergangenheit ähnliche Situationen?&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Modifizieren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welche Veränderung könnte man einführen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Kann man die Bedeutung verändern?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wie könnten man Farbe oder Form verändern?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was kann man vermehren?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was kann man verringern?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was könnte man modernisieren?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Kann man es vergrößern?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Kann man es verkleinern?&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Anders einsetzen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wofür könnte es im jetzigen Zustand noch eingesetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wofür könnte man es einsetzen, wenn man es verändert?&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Weglassen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was könnte man weglassen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Ohne was würde es auch funktionieren?&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Neu anordnen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welche anderen Muster würden auch funktionieren?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Welche Veränderungen könnte man einführen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was könnte man austauschen?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Was könnte man neu anordnen?&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Aus meiner Erfahrung ist es wichtig, zuerst ein Beispiel zu sehen und dann die detaillierten Fragen kurz durchzugehen. Allerdings ist habe ich auch bemerkt, dass SCAMPER für viele wesentlich anstrengender ist als andere Kreativitätstechniken und die Anzahl der Ideen bei SCAMPER geringer ausfällt. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 21 Feb 2010 05:34:00 +0100</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>
<category>kreativitätstechnik</category>

</item>
<item>
    <title>Geschäftsideen entwickeln und Entrepreneur werden</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/17-01-2010.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Auf dem &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/labor.entrepreneurship.de/blog/2009/11/prof-muhammad-yunus-on-entrepreneurship/&#039;);&quot;  href=&quot;http://labor.entrepreneurship.de/blog/2009/11/prof-muhammad-yunus-on-entrepreneurship/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Blog des Labor für Entrepreneurship&lt;/a&gt; findet sich eine toller Vortrag von &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Yunus&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Muhammad_Yunus&quot; target&quot;_blank&quot;&gt;Prof. Yunus&lt;/a&gt; anlässlich des Citizen Entrepreneurship Workshops in Berlin.&lt;br /&gt;
Seine Botschaft: &lt;em&gt;every human being can be an entrepreneur&lt;/em&gt;. Statt den immer weniger werdenden Jobs hinterherzulaufen und sollten wir mehr Energie darauf verwenden, etwas eigenes zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Günter Faltin, der Gründer des Labors für Entrepreneurship, zeigt in seinem Buch Kopf schlägt Kapitel eindrucksvoll, wie im Zeitalter des Internet und hochspezialisierter Dienstleister, jeder mit geringem Kapital zum Entrepreneur werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide betonen, dass die Idee zentral ist und es weniger um betriebswirtschaftlichen Kenntnisse geht. Diese werden erst zu einem späteren Zeitpunkt relevant und dann kann man diese bei Bedarf zukaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Worauf kommt es beim Entwickeln einer Geschäftsidee an?&lt;br /&gt;
Immer wieder finde ich folgende Punkte:&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;man muss sich seiner Stärken bewusst sein&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;man muss wissen, was man &quot;wirklich wirklich will&quot;, was einem Sinn und Freude bereitet&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;man muss in der Lage sein, eine erste Idee beharrlich weiter zu entwickeln, bis hin zu einer umsetzbaren Lösung.&lt;/ul&gt;Alles wichtige Kompetenzen, die in unserem Erziehungssystem nicht vermitteln werden.&lt;h2&gt;Das Problem in kleine Häppchen aufteilen&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Im Moment bin ich wieder einmal in China. Neben meinen &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/kreativitaetstraining/&quot; target&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstrainings&lt;/a&gt; und der Moderation von &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; target&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshops&lt;/a&gt; habe ich die Gelegenheit, einem Bekannten bei seinem Gründungsvorhaben zu helfen. Ähnlich, wie bei den Teilnehmern der &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/02-08-2009.html&quot; target&quot;_blank&quot;&gt;Akademie für Visionautik&lt;/a&gt; fällt mir in meinen Coachings dabei immer wieder auf:&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Das Problem ist oft so breit bzw. so schwammig, dass nicht klar ist, wo man beginnen soll, bzw. in welcher Reihenfolge man die Einzelbausteine bearbeiten soll&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Bei der Entwicklung von Ideen wird zu schnell bewertet und eingeschränkt. Es muss ja schließlich &quot;realistisch&quot; sein.&lt;/ul&gt;Auch für Einzelcoaching nutze ich das &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/creative-problem-solving-cps/ueberblick/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Creative Problem Solving&lt;/a&gt; Verfahren. Dabei können wir beide Barrieren durchbrechen:&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Mit Hilfe der Technik des &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/10-09-2009.html&quot; target&quot;_blank&quot;&gt;Challenge Mapping&lt;/a&gt;, lässt sich ein schwammiges Problem schrittweise untersuchen, bis bearbeitbare Kernfragen gefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Durch den Einsatz von &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/19-12-2009.html&quot; target&quot;_blank&quot;&gt;kreativen Prinzipien&lt;/a&gt; und die systematische Trennung von Entwickeln von Optionen und Bewerten von Optionen lassen sich schrittweise &quot;realistische&quot; Möglichkeiten entwickeln, die vor nicht denkbar (am wahrsten Sinne des Wortes) waren.&lt;/ul&gt;&lt;h2&gt;Dokumentation einer Unternehmensgründung&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Zusammen mit einem Partner befinde ich mich gerade in einem Gründungsprozess für ein kleines Unternehmen. Natürlich haben wir uns bei der Entwickelung unserer Geschäftsidee eines systematischen kreativen Problemlöseprozesses bedient. Ich bin sicher, dass dieses Vorgehen jedem dabei helfen kann, von einer vagen Idee zu einem konkreten Vorhaben zu kommen. Sobald unsere Website live ist, werde ich die Dokumentation unseres Gründungsprozesses hier auf dem Blog veröffentlichen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 17 Jan 2010 15:41:56 +0100</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>
<category>kreativität</category>

</item>
<item>
    <title>Seien Sie Batman, nicht Superman – Wege zu mehr Kreativität und Innovation</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/22-12-2009.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Wir allen kennen die beiden Comic Helden, Batman und Superman. Beide retten ständig ihre jeweilige Welt und sind den &quot;normalen&quot; Weltbewohnern in ihren Fähigkeiten überlegen.&lt;br /&gt;
Was unterscheidet die beiden?&lt;br /&gt;
Superman ist was er ist aufgrund seiner übernatürlichen Kräfte. Das kann ihm niemand nachmachen.&lt;br /&gt;
Batman ist ein ganz normaler Mensch, der mit Hilfe einer Vielzahl technischer Unterstützer seine Taten vollbringt. Jeder könnte, wenn er Zugang zu diesen Hilfsmitteln hätte, ein Batman sein und das gleiche vollbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_center&quot; style=&quot;width: 500px&quot;&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_img&quot;&gt;&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.flickr.com/photos/nhussein/3416854920/&#039;);&quot;  class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.flickr.com/photos/nhussein/3416854920/&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:366 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;500&quot; height=&quot;281&quot;  src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/batman.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class=&quot;serendipity_imageComment_txt&quot;&gt;aufgenommen von nhussein&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;http://www.flickr.com/photos/nhussein/3416854920/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;In Hinblick auf Kreativität ist jeder ein Batman&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.greggfraley.com/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.greggfraley.com/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Gregg Fraley&lt;/a&gt; machte auf seinem TEDxNasa Vortrag diesen schönen Vergleich. Jeder kann Kreativität leben, kreativ denken und in seiner Tätigkeit kreativ sein.&lt;br /&gt;
Die Grundlage dafür das leben der &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/19-12-2009.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kreativen Grundprinzipien&lt;/a&gt;, die Trennung zwischen Entwickeln und Bewerten und das zurückhalten vorschneller Beurteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Aspekt sind die technischen Hilfsmittel zu denen jeder Mensch Zugang hat. Bei diesen Hilfsmitteln handelt es sich um Prozesse der kreative Problemlösung wie &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/creative-problem-solving-cps/ueberblick/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Creative Problem Solving&lt;/a&gt;, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/TRIZ&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/TRIZ&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;TRIZ&lt;/a&gt; und Synectics und dem bewussten Einsatz von &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/creative-problem-solving-cps/ueberblick/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstechniken&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/4fYW5iVAl3s&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/4fYW5iVAl3s&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowScriptAccess=&quot;always&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genau diese Elemente sind Kern von &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/kreativitaetstraining/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstrainings&lt;/a&gt; und kommen zur Anwendung in meinen &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshops&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Wie sagte es Gregg so schön: &lt;em&gt;Innovation ist in Flaschen abgefülltes Wasser. Kreativität ist die Quelle aus der das Wasser kommt.&lt;/em&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 22 Dec 2009 15:00:08 +0100</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>innovation</category>
<category>kreativität</category>

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<item>
    <title>Kreativitätstraining</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/19-12-2009.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Neulich wurde ich wieder einmal mit folgender Aussage konfrontiert: &lt;em&gt;Kreativ ist man oder ist man nicht, aber lernen kann man das nicht. Daher ist es mir schleierhaft, was man in einem Kreativitätstraining macht.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Definition:&lt;/strong&gt; Kreativität ist die Fähigkeit ein materielles oder immaterielles Produkt hervorzubringen, das nützlich ist.&lt;br /&gt;
Ein Produkt kann dabei alles mögliche sein, ein Bild, eine Theorie oder eine Maschine. Für wie viele Menschen es nützlich sein muss, ist in meiner Definition nicht festgelegt. Hier gibt es in der Kreativitätsforschung unterschiedliche Auffassungen.&lt;br /&gt;
Worüber absolute Einigkeit besteht ist die Tatsache (!), dass Kreativität eine Fähigkeit ist, die trainiert und verbessert werden kann und die nur zu einem geringen Teil von Veranlagung abhängt. Jeder Mensch, der über normale Intelligenz verfügt hat das gleiche Potenzial kreativ zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Was passiert in einem Kreativitätstraining?&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Trainer, die ein Kreativitätstraining anbieten, gibt es viele. Auch das Verständnis von Kreativität und was in einem Kreativitätstraining passiert ist sehr unterschiedlich. Viele bieten, wie das Handelsblatt kürzlich verächtlich geschrieben hat &quot;Trommelworkshops&quot; an und verkaufen das dann als Kreativitätstraining.&lt;br /&gt;
Diese Art von Kreativitätstraining hat sicher auch ihre Berechtigung. Wenn es um Kreativitätstrainings für Organisationen und Unternehmen geht, wird sich dadurch jedoch sicherlich kein kreativer Output (im Sinne der obigen Definition) in der Organisation einstellen.&lt;br /&gt;
In einem viel beachteten Buchbeitrag aus dem Jahr 1994* hat Min Basadur die bis heute relevanten Faktoren zusammengetragen, die es benötigt, damit ein Kreativitätstraining Wirkung in einer Organisation entfalten kann, damit also die Menschen kreativ im Alltag handeln und es in ihre Arbeit übertragen.&lt;br /&gt;
Auf diesen Faktoren bauen das &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/kreativitaetstraining/?L=4&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstraining&lt;/a&gt; von creaffective auf:&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Vermittlung der Grundprinzipien von Kreativität&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
Die Grundlage der Kreativität ist die Trennung von zwei Prinzipien im Denken: &lt;ol&gt;&lt;li&gt;dem Entwickeln von Optionen&lt;li&gt;dem Bewerten von Optionen. Im Kontext der Ideenfindung spricht man von Ideen finden und Ideen bewerten.&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:365 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;191&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/kreativitaetstraining-prinzipien.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Kreativität ist jedoch mehr als Ideen entwickeln. Die Ideenentwicklung ist nur ein Teil eines Kreativprozesses (siehe unten). Deshalb spricht man auch von zwei Arten des Denkens, dem divergierenden und dem konvergierenden Denken.&lt;br /&gt;
In einem Großteil der Besprechungen, die ich beobachte, findet diese Trennung nicht statt. Statt dessen laufen &quot;ja, aber&quot; - Runden ab, die meist langwierig und unproduktiv sind.&lt;br /&gt;
Wie Basadur herausgearbeitet hat, geht es nicht nur darum, dass Menschen diese Trennung von divergierendem und konvergierendem Denken theoretisch verstehen, sondern diese auch akzeptieren - indem sie im Training erleben, dass man dadurch schneller zu besseren Ergebnissen kommt – und diese dann auch im Alltag praktizieren.&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Kreativitätstechniken&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:363 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;187&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/kreativitaetstraining-kreativitaetstechniken.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Auch wenn die Grundprinzipien der Kreativität beachtet werden, ist es oft trotzdem schwer, eingefahrene Denkbahnen zu verlassen und neue Sichtweisen auf Fragestellungen zu bekommen oder neue Ideen zu entwickeln. Dazu gibt es praktische Helferlein, &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/denkwerkzeuge-kreativitaetstechniken/einsatz-und-nutzen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstechniken oder Denkwerkzeuge&lt;/a&gt;. Diese können einem Individuum oder einer Gruppe helfen das Denken zu strukturieren und kreativ zu denken, z.B. dadurch, dass Denkrichtungen vorgegeben werden.&lt;br break=&quot;all&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;h2&gt;Einsatz eines Kreativprozesses&lt;/h2&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:364 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;300&quot; height=&quot;198&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/kreativitaetstraining-kreativprozess.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;In einem Kreativitätstraining ist den Teilnehmern nicht geholfen, wenn der Trainer Ihnen an einem Tag 15 Kreativitätstechniken unsortiert um die Ohren haut. Dann passiert das, was mir ein Kunde zu Beginn eines meiner Trainings berichtet hat: &quot;&lt;em&gt;Nach dem damaligen Training waren wir noch verwirrter als vorher. Das möchte ich in diesem Training vermeiden.&lt;/em&gt;&quot;&lt;br /&gt;
Kreativität folgt einem Prozess bzw. ist ein Prozess! Dieser implizite und vielen Menschen nicht bewusste Prozess muss, besonders in Gruppen, explizit gemacht werden. Dazu gibt es Modelle der kreativen Problemlösung, wie &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/creative-problem-solving-cps/ueberblick/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Creative Problem Solving&lt;/a&gt;, &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Design_Thinking&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Design_Thinking&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Design Thinking&lt;/a&gt; und &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/TRIZ&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/TRIZ&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;TRIZ-Modelle&lt;/a&gt;, die sich alle ähneln und denen man sich orientieren kann.&lt;br /&gt;
Grob vereinfacht kann man sagen, dass alle Modelle einen Kreativitätsprozess als einen Problemlöseprozess begreifen, der sich in die drei große Elemente einteilen lässt:&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Problemfindung / Problemdefinition&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Problemlösung&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Lösungsimplementation&lt;/ul&gt;Auch die Arbeit eines Bildhauers kann man so darstellen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Einsatz solcher expliziter Verfahren sorgt dafür, dass sich Menschen bewusst werden, wo innerhalb eines Kreativprozesses sie sich befinden. Die Modelle geben auch Hinweise, wann welche Kreativitätstechnik zum Einsatz kommt und sie strukturieren den Denkprozess einer Gruppe und helfen, &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/04-07-2009.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;qualitative Ergebnisse zu erzielen&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Im creaffective Kreativitätstraining für viele Teilnehmer neu ist der Aspekt, dass die oben genannten Prinzipien  der Kreativität nicht nur bei der Problemlösung zum Einsatz kommen, sondern in allen drei Elementen eines Kreativprozesses, also auch bei der Problemdefinition und der Planung der Umsetzung einer Lösung.&lt;br /&gt;
Basadur drückt es so aus: &quot;&lt;em&gt;Thus, the notion is that it is not sufficient to merely &quot;solve&quot; a problem  creatively. Creativity must also be applied to the implementation of a solution and to the discovery of the problem in the the first place.&lt;/em&gt;&quot; (S. 239)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei weitere Faktoren üben einen Einfluss auf den Effekt von Kreativitätstrainings aus.&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Die Dauer:&lt;/strong&gt; Wissenschaftlich lässt sich keine optimale Dauer bestimmen. Es hat sich nur gezeigt, dass es mindestens einen Tag benötigt, um die oben genannten Elemente ausreichend zu üben und damit nicht nur für das Verständnis, sondern auch für die Akzeptanz zu sorgen. Ein zweistündiges Kreativitätstraining ist also definitiv zu kurz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Die Teilnehmer:&lt;/strong&gt; Wenn es sich um für offene Trainings in einer Organisation handelt, ist es wichtig mit den Führungskräften zu beginnen. Wenn das Training einen Effekt über das Individuum hinaus haben soll, dann bedeutet dies einen Kulturwandel innerhalb einzelner Teams. Ein Kulturwandel ist ein Prozess, der von oben nach unten statt findet. Daher sollten in einem offenen Kreativitätstraining zuerst Menschen mit Führungsverantwortung im Training sitzen. Eine andere Alternative ist ein Kreativitätstraining für ein ganzes Team, dass danach auch so weiter zusammen arbeiten wird.&lt;/ol&gt;Um wieder zum Anfang zu kommen: Kreativität kann man bewusst verbessern. Dafür kann ein Kreativitätstraining sinnvoll sein, besonders in einem Organisationskontext. Damit diese eine positive Wirkung haben können, müssen diese auf den obigen Grundlagen aufbauen. &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/19-12-2009.html#extended&quot;&gt;&quot;Kreativitätstraining&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 19 Dec 2009 10:43:00 +0100</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>
<category>kreativität</category>

</item>
<item>
    <title>Wege zu höherer persönlicher Arbeitsproduktivität – Tipps für effektiveres Arbeiten</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/10-12-2009.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    In &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/28-10-2009.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Teil 1&lt;/a&gt; dieser Serie, habe ich mich entschlossen die Frage nach der höheren Arbeitsproduktivität in zwei Unterfragen aufzuteilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frage nach dem &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/10-11-2009.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;effizienteren Arbeiten&lt;/a&gt; und die Frage nach dem effektiveren Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bedeutet diese Unterscheidung für mich?&lt;br /&gt;
Effizient heißt, die Dinge die man tut möglichst schnell oder mit wenig Aufwand zu erledigen.&lt;br /&gt;
Beim Effizienzgedanken wird nicht hinterfragt, ob die Dinge, die man tut, überhaupt die richtigen sind.&lt;br /&gt;
Das ist für mich die Frage der Effektivität: Tue ich die richtigen Dinge?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im persönlichen Kontext gibt es hierauf keine vorgegebene Antwort, diese muss wohl jeder für sich selbst finden.&lt;br /&gt;
Im beruflichen Kontext, zumindest als Angestellter, sind die Oberziele meist mehr oder weniger vorgegeben. Die Oberziele (z.B. die Mission eines Unternehmens oder ganz einfach das Ziel Geld zu verdienen) sind jedoch zu abstrakt und in ihrer Abstraktheit nur schwer direkt zu erreichen. Deshalb werden diese meist noch einmal herunter gebrochen. Auf dieser Detail-Ebene stellt sich nun trotz des vorgegebenen Oberziels immer wieder die Frage nach der Effektivität. Tue ich das richtige, um das Oberziel, z.B. &lt;em&gt;in 2009 X% mehr Kunden zu gewinnen&lt;/em&gt;?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem bei brainr gestarteten &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.brainr.de/brainstorming/show/13235-wie-lauten-alle-moeglichkeiten-effektiver-zu-arbeiten&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.brainr.de/brainstorming/show/13235-wie-lauten-alle-moeglichkeiten-effektiver-zu-arbeiten&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Brainstorming&lt;/a&gt; hier nun meine persönliche TOP-Liste zum effektiven Arbeiten.&lt;ol&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Wissen, was Erfolg ist – Ziele setzen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Bevor ich beurteilen kann, ob ich effektiv arbeite, muss ich erst einmal wissen, was Erfolg überhaupt darstellt. Besonders relevant finde ich das auch für eigene Leben, in dieser Serie geht es jedoch um die Arbeitsproduktivität.&lt;br /&gt;
Wie immer bediene ich mich einer Reihe von &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/denkwerkzeuge-kreativitaetstechniken/einsatz-und-nutzen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denkwerkzeugen&lt;/a&gt;, die mir helfen können. Zum Finden und Auswählen von Zielen und zur Frage, woran man erkennt, ob man seinem Ziel näher kommt, habe ich auf diesem Blog schon einmal die Denkwerkzeuge &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/09-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wunschdenken&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/10-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Erfolgszonen&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/25-06-2009.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;DRIVE&lt;/a&gt; vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ziele systematisch analysieren und priorisieren&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Gerade im Beruflichen hat man meist mehr Ziele oder potenzielle Ziele als realistischerweise erledigt werden können. Auch hier finde ich es wieder hilfreich zu überlegen, welche der vielen möglichen Herausforderungen ich nun mit hoher Priorität angehen sollte. Auch hier hilft mir grundsätzlich das Denkwerkzeug Erfolgszonen.&lt;br /&gt;
Bei sehr breiten Zielen wie, z.B. meine Firma creaffective weiter voranbringen geht es vorher noch einmal darum, genau zu klären, was das nun eigentlich heißt. Im Rahmen eines &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/creative-problem-solving-cps/komponenten/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;kreativen Problemlöseprozesses&lt;/a&gt; befinden wir uns hier beim Formulieren von Herausforderungen.&lt;br /&gt;
Eines der hilfreichsten Denkwerkzeuge dazu ist das &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/10-09-2009.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Challenge Mapping&lt;/a&gt;. Aus dem Oberziel creaffective voranzubringen lassen sich daraus eine Reihe von konkreteren Detailzielen ableiten. Mit dieser Technik arbeite ich vor allem in moderierten &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/strategieworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Strategieworkshops&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshops&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Bei der Wochenplanung die 20% der Tätigkeiten identifizieren, die 80% des Erfolgs ausmachen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Leo Babauta verwendet in seinem e-book &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/imgriff.com/serien/zen-to-done/&#039;);&quot;  href=&quot;http://imgriff.com/serien/zen-to-done/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;zen to done&lt;/a&gt; den Begriff der Wochenbrocken, also die großen Aufgaben, die mich meinen Zielen näher bringen. Diese wenigen (2 – 3) Wochenbrocken sollten immer Priorität haben und jede Woche im Rahmen einer Wochenplanung mit den Jahreszielen abgeglichen werden. Zwischendurch kann man nach Babauta dann die kleinen Steinchen erledigen, wie z.B. Mails schreiben etc., die einen sonst oft den ganzen Tag beschäftigen können.&lt;br /&gt;
Diese Vorgehen finde ich sehr hilfreich, um während des effizienten Arbeitens immer wieder einmal Perspektive zu gewinnen und zu überlegen, was wirklich wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Morgenreflektionen durchführen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
In einem Interview mit dem Handelsblatt vom 25.10.2009 hat &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/de.wikipedia.org/wiki/Henry_Mintzberg&#039;);&quot;  href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Henry_Mintzberg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Henry Minzberg&lt;/a&gt; einmal von seinem Vorgehen der Morgenreflexion berichtet. Diese kommt bei den MBA Studiengängen zum Einsatz: &lt;br /&gt;
&quot;Was sind denn morgendliche Reflektionen? [Handelsblatt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Mintzberg] &lt;em&gt;Die Teilnehmer haben ein leeres Buch, darin steht nicht mehr als ihr eigener Name. Jeden Morgen sitzen sie in einer Runde zu viert oder fünft zusammen und schreiben Gedanken des vergangenen Tages auf, die im Kurs aufkamen, oder Probleme im Beruf oder etwas, das sie gehört haben. Nach etwa zehn Minuten tauschen sie sich untereinander über das aus, was sie geschrieben haben. Dann kommen alle Teilnehmer zusammen und die Gruppen teilen allen ihren jeweils besten Gedanken mit. Wir fügen auf der ersten Seite noch ein Zitat einer Absolventin ein. Sie hat gesagt: &#039;Das ist das beste Buch über Management, das ich je gelesen habe.&#039;&lt;/em&gt; &quot;&lt;br /&gt;
Dieses Vorgehen kann ich mir auch gut vorstellen, um immer wieder durch Rückmeldung von anderen zur erfahren, ob wir noch das richtige tun.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Aus Fehlern lernen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Diese Idee fand ich klasse und hat mich an ein Vorgehen erinnert, dass ich während einer &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.realacad.org/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.realacad.org/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;RealAcad&lt;/a&gt;-Fortbildung vor Jahren kennen gelernt habe.&lt;br /&gt;
RealAcad arbeitet mit persönlichen Verbesserungslisten. Dort trägt man die Dinge ein, die nicht gut funktioniert haben und versucht diese beim nächsten Mal besser zu machen. Außerdem wird in die Liste geschrieben, wie man versuchen wird, es beim nächsten Mal besser zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Regelmäßig unproduktive Zeiten festlegen um nichts zu tun und aufzutanken&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.anselm-bilgri.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.anselm-bilgri.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Anselm Bilgri&lt;/a&gt; schreibt in seinem neuen Buch von der verlorenen Stunde, die man sich nehmen solle. Eine Stunde täglich, die man sich bewusst für sich selbst reserviert, in der man nichts machen muss, sondern einfach nur den Gedanken nachhängen kann. Das ist dann vielleicht wie die Ideen, die beim Duschen kommen.&lt;/ol&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine absolut subjektive Liste, vielleicht sind ja für den einen oder anderen Leser noch weitere lohnenswerte Ideen in der brainr-Liste. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Dec 2009 18:34:00 +0100</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>effektivität</category>

</item>
<item>
    <title>Erfolgsfaktoren von Innovationsworkshops</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/04-12-2009.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Vor kurzem bin ich von einer Studentengruppe angeschrieben worden, die sich in einem Projekt mit den Erfolgsfaktoren von &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/ideenworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Ideenworkshops&lt;/a&gt; oder &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshops&lt;/a&gt; beschäftigt. Ich bin gefragt worden, was aus meiner Sicht die Erfolgsfaktoren von Innovationsworkshops seien.&lt;br /&gt;
Unter einem Innovationsworkshop oder Kreativworkshop verstehe ich die Zusammenkunft einer Gruppe von Leuten, die auf ein Problem neue Lösungen generieren möchte, die umsetzbar sind und in einen Markt oder eine Organisation eingeführt werden können (=Innovation).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die TOP 7 Faktoren aus meiner Sicht, es gibt noch weitere, möchte ich einmal vorstellen.&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Ausreichend Zeit&lt;br /&gt;
&quot;Können wir das nicht in ein paar Stunden machen?&quot; In einem Innovationsworkshop kann eine Gruppe in vergleichsweise kurzer Zeit zu wirklich neuen Lösungen kommen, die durchdacht und bereits über einen hohen Detaillierungsgrad verfügen. Vergleichsweise kurz heißt, dass eine Gruppe innerhalb von wenigen Tagen etwas erreicht, was vorher in Wochen oder Monaten nicht geschafft wurde. Das ist kurz!&lt;br /&gt;
Trotzdem dauert es mehr als ein paar Stunden, besonders bei technischen Fragestellungen. Aus der Erfahrung dauern Innovationsworkshops meist zwischen 2 und 3 Tagen, je nach Thema und Komplexität auch noch länger. Im Sinne der Lösung, macht es keinen Sinn, die Zeit zu stark einzuschränken. Wenn es wirklich wichtig ist, muss diese Zeit einfach möglich sein. Falls nicht, muss ich die Ernsthaftigkeit des Themas schon im Vorhinein in Frage stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Die richtigen Teilnehmer&lt;br /&gt;
Ein erfolgreicher Innovationsworkshop hängt sehr von der richtigen Zusammensetzung der Workshopteilnehmer ab. Es sollten zuerst einmal alle notwendigen Wissensträger dabei sein. Trotzdem ist es wichtig, eine Mischung aus unterschiedlichen Leuten zu haben, d.h. hinsichtlich ihrer Funktion und ihres Hintergrundes. Bei Themen, wo es einen Kunden gibt, kann es sinnvoll sein, auch jemand von Kundenseite im Workshop zu haben. Es sollten Vertreter unterschiedlicher Stakeholder dabei sein, um eine Umsetzung der Lösung möglichst reibungslos zu gewährleisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Einbinden der Stakeholder&lt;br /&gt;
Dieser Punkt hängt mit dem vorherigen zusammen. Bei vielen Fragestellungen, z.B. bei der Weiterentwicklung von Produkten oder Dienstleistungen haben viele Personengruppen ein Interesse an der Lösung, nicht nur diejenigen, die das Produkt oder die Dienstleistung entwickeln. Das ist einmal der Kunde, der es nachher nutzen soll, aber auch interne Stakeholder wie z.B. Vertrieb oder Marketing. Diese Stakeholder sollten frühzeitig eingebunden werden.Wenn es Sinn macht, sollten diese bereits in einem Workshop dabei sein. Damit lässt sich die &lt;em&gt;not invented here&lt;/em&gt;-Reaktion vermindern und die Unterstützung und reibungslose Umsetzung der Lösung verbessern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Vorbereitung&lt;br /&gt;
Ein Innovationsworkshop ist immer nur so gut wie die Vorbereitung. D.h. einmal, dass es unbedingt ein ausführliches Vorbereitungsgespräch geben muss und zwischen Erstgespräch und dem Workshop genügend Zeit sein sollte, um die Hausaufgaben zu machen. Bei einem zweitägigen Workshop ist es durchaus realistisch vorab zwei bis drei Tage Vorbereitung einzuplanen von Moderator und Kunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Methodik – Duschen alleine reicht nicht&lt;br /&gt;
Ein Teilnehmer eines Innovationsworkshops sagte einmal den schönen Satz: &quot;Duschen hilft der Kreativität, aber Duschen alleine reicht nicht.&quot;&lt;br /&gt;
Anders gesagt, die Methodik alleine, ohne die anderen Faktoren hilft nichts, aber ein Workshop ohne die richtige Methodik kommt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch nicht zum Erfolg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich arbeite in meinen Workshops mit dem &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/creative-problem-solving-cps/ueberblick/?L=4&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Creative Problem Solving&lt;/a&gt; Verfahren, ein Orientierungsmodell, dass eine Gruppe auf sehr systematische Weise durch dein Einsatz von kreativen Prinzipien und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/denkwerkzeuge-kreativitaetstechniken/einsatz-und-nutzen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denkwerkzeugen und Kreativitätstechniken&lt;/a&gt; durch einen Problemlöseprozess führt. Denn um nichts anderes geht bei sämtlichen Workshops, egal ob diese nun Innovationsworkshop, Kreativworkshop, Ideenworkshop oder &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/strategieworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Strategieworkshop&lt;/a&gt; heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:317 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;418&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/CreativeProlemSolving.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zentral ist dabei die Trennung zwischen divergierendem und konvergierenden Denken, also die delikate Balance zwischen dem generieren von Optionen und der bewussten Auswahl und Filterung der Optionen. Für den Workshop heißt das, dass man dieses in die Breite schauen aushalten können muss. Besonders Ingenieuren fällt dies schwer, diese sind es gewohnt schnell zu einer Lösung zu kommen, was dazu führen kann, vorschnelle Schlussfolgerungen zu ziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:323 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;487&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/EinsatzkreativerPrinzipien.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Motivation&lt;br /&gt;
Die Motivation der Teilnehmer ist Grundlage für alle Bemühungen zu neuen Lösungen zu kommen.  Am besten ist diese intrinsisch und speist sich aus dem Interesse für dich Sache. Das wird wiederum ist oft bei den Ingenieuren besonders sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Management&lt;br /&gt;
Nichts ist frustrierender als ein Workshop nach dem danach nichts passiert. Die Unterstützung des Managements und dessen Ernsthaftigkeit ist daher von zentraler Bedeutung. Hier sind wir wieder beim Thema Zeit. Nicht nur für den Workshop selbst braucht es Zeit, sondern auch nach dem Workshop müssen die notwendigen zeitlichen, personellen und finanziellen Ressourcen zur Verfügung gestellt werden, um das Ergebnis wirklich umzusetzen. Sonst verliert die Lösung an Momentum und versandet.&lt;/ol&gt;Aus meiner Sicht, ist es für einen erfolgreichen Innovationsworkshop hilfreich, diese Faktoren sicherzustellen und auch dem Kunden bewusst zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 04 Dec 2009 11:57:00 +0100</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>
<category>innovation</category>
<category>kreativität</category>

</item>
<item>
    <title>Elementare Umformungen: Den Lebensstil gestalten</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/13-10-2009.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Letzte Woche habe ich den &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.ted.com&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.ted.com&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;TED-Vortrag&lt;/a&gt; von Stefan Sagmeister gesehen (siehe Video), in dem er über die Wirkung von regelmäßigen Auszeiten sprach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;446&quot; height=&quot;326&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;wmode&quot; value=&quot;transparent&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;bgColor&quot; value=&quot;#ffffff&quot;&gt;&lt;/param&gt; &lt;param name=&quot;flashvars&quot; value=&quot;vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/StefanSagmeister_2009G-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/StefanSagmeister-2009G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=649&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=stefan_sagmeister_the_power_of_time_off;year=2009;theme=speaking_at_tedglobal2009;theme=art_unusual;theme=might_you_live_a_great_deal_longer;theme=new_on_ted_com;theme=what_makes_us_happy;theme=unconventional_explanations;theme=tales_of_invention;theme=the_creative_spark;event=TEDGlobal+2009;&amp;preAdTag=tconf.ted/embed;tile=1;sz=512x288;&quot; /&gt;&lt;embed src=&quot;http://video.ted.com/assets/player/swf/EmbedPlayer.swf&quot; pluginspace=&quot;http://www.macromedia.com/go/getflashplayer&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; wmode=&quot;transparent&quot; bgColor=&quot;#ffffff&quot; width=&quot;446&quot; height=&quot;326&quot; allowFullScreen=&quot;true&quot; flashvars=&quot;vu=http://video.ted.com/talks/dynamic/StefanSagmeister_2009G-medium.flv&amp;su=http://images.ted.com/images/ted/tedindex/embed-posters/StefanSagmeister-2009G.embed_thumbnail.jpg&amp;vw=432&amp;vh=240&amp;ap=0&amp;ti=649&amp;introDuration=16500&amp;adDuration=4000&amp;postAdDuration=2000&amp;adKeys=talk=stefan_sagmeister_the_power_of_time_off;year=2009;theme=speaking_at_tedglobal2009;theme=art_unusual;theme=might_you_live_a_great_deal_longer;theme=new_on_ted_com;theme=what_makes_us_happy;theme=unconventional_explanations;theme=tales_of_invention;theme=the_creative_spark;event=TEDGlobal+2009;&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sagemeister, ein in New York lebender – und anscheinend sehr gefragter - Designer hat sich entschlossen, seine Firma alle sieben Jahre für ein Jahr komplett zu schließen und sich eine Auszeit zu gönnen.&lt;br /&gt;
Seine Überlegung ist sehr ähnlich, wie die von Tim Ferriss, Autor des Buches &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/23-02-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;4-hour Workweek&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
Anstatt das Leben in die drei großen Phasen Lernen und Ausbildung, Arbeiten und Ruhestand einzuteilen (siehe Bild) könnte man diese Phasen doch miteinander vermischen, um so für eine bessere Balance zu sorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:345 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;507&quot; height=&quot;283&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/ElementareUmformungenRuhestandsjahre.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Im Fall Sagemeister wird ein Teil der Ruhestandsphase in Form von Jahreshäppchen in die Arbeitsphase eingefügt. Tim Ferriss spricht von einem Mini-Ruhestand von einigen Monaten, den man sich in regelmäßigen Abständen gönnen sollte und nennt das Ganze dann &lt;em&gt;Lifestyle Design.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Das Prinzip der Elementaren Umformungen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Besonders oben stehendes Bild hat mich an eine &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/denkwerkzeuge-kreativitaetstechniken/einsatz-und-nutzen/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denkwerkzeug&lt;/a&gt; aus der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.triz-journal.com/archives/what_is_triz/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.triz-journal.com/archives/what_is_triz/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;TRIZ-Methodik&lt;/a&gt; erinnert, die ich in meinen &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshops&lt;/a&gt; einsetze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Schlüsselaspekt bei TRIZ ist, dass man bei der Formulierung eines Problems (als ein Schirtt eines &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/creative-problem-solving-cps/komponenten/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt; kreativen Problemlöseverfahrens&lt;/a&gt;) versucht, in Widersprüchen zu denken und Widersprüche zu formulieren. &lt;br /&gt;
Im Beipsiel von Stefan Sagemeister könnte das Problem folgendermaßen formuliert werden: &lt;em&gt;Wie lauten alle Möglichkeiten für ein Lebensmodell, dass längere Ruhezeiten ermöglicht?&lt;/em&gt; Im Sinne der TRIZ Methodik könnten wir es auch so formulieren: &lt;em&gt;Wie lauten alle Möglichkeiten für ein Lebensmodell, in dem Ruhezeiten vorhanden und nicht vorhanden sind?&lt;/em&gt; Vorhanden sollen die Ruhezeiten sein während der Arbeitsphase des Lebens (da sind sie bis jetzt zu wenig vorhanden) und teilweise nicht vorhanden sein während der Ruhestandsphase des traditionellen Lebensmodells (denn da sind sie zu viel vorhanden). Der Widerspruch lautet also: &lt;em&gt;Finde eine Alternative, die es ermöglicht, dass Ruhezeit vorhanden und nicht vorhanden ist.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Faktor der vorhanden und nicht vorhanden sein soll ist der gleiche: die Ruhezeit. Es handelt sich also um nur einen Parameter. TRIZ spricht hier von einem Widerspruch mit nur einem Parameter oder eine physikalischen Widerspruch.&lt;br /&gt;
Eine Suchrichtung für Lösungen, die TRIZ bei physikalischen Widersprüchen vorschlägt ist das Prinzip der Elementaren Umformungen.&lt;br /&gt;
Hierbei versucht man das störenden Parameter zu separieren (deshalb heißt die Technik auch Separationsprinzipien) und zwar in den Kategorien &lt;strong&gt;Raum, Zeit, Struktur und Bedingungen&lt;/strong&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Den Lebensstil elementar umformen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Stefan Sagemeister und Tim Ferriss haben nun genau das gemacht. Sie haben den störenden Faktor (Ruhezeit) zeitlich separiert, in dem sie einen langen Zeitblock in kleine Häppchen aufgeteilt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wendet man diese Separationsprinzipien an, dann lassen sich auf das obige Problem noch weitere Ideen finden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zeitliche Trennung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;eine 10 Jahrespause in der Mitte des Lebens (hat einer der Kommentatoren zum obigen Video gemacht)&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;einmal im Monat wenige Tage extra frei&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;einen ganzen Monat pro Jahr frei nehmen&lt;/ul&gt;&lt;strong&gt;Räumliche Trennung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Ein Ort für Arbeit und Ruhe gleichzeitig&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Eine Kombination von Ruheempfinden und Arbeitsmöglichkeit, z.B. eine inspirierende Arbeitsumgebung für Autoren,  Berater,  Trainer&lt;/ul&gt;&lt;strong&gt;Strukturelle Trennung&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;In Unternehmen: Kompetenzteams, die so organisiert werden, dass zu bestimmten Zeitpunkten immer eine Person fehlen kann.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Teams, die so organisiert werden, dass standardmäßig immer einer zu viel vor Ort ist und daher immer einer Ruhephasen hat und die Arbeit trotzdem weiter geht.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Jahreszeitkonten mit einer definierten Anzahl von Arbeitstagen pro Jahr, so dass es möglich ist, einige Zeit frei zu nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Arbeitszeitkonten, die es ermöglichen für Ruhezeiten anzusparen&lt;/ul&gt;&lt;strong&gt;Änderung der Bedingungen&lt;/strong&gt;&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Die Bedingungen für das Nehmen von Ruhezeit verändern:  Bei ruhiger Auftragslage Ruhezeiten ermöglichen. Bei voller Auftragslage keine ermöglichen.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Die Bedingungen der Anwesenheit ändern: Die Arbeit so aufteilen, dass jeder chronologisch gesehen für einen Abschnitt zuständig ist und während anderer Abschnitte nicht anwesend sein muss.&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt viele weitere Möglichkeiten. Wichtig ist mir, das Prinzip einmal zu verdeutlichen und Beispiele zu zeigen, wie es geht.&lt;br /&gt;
Für alle, die jetzt im Kopf viele &quot;ja, aber...&quot; haben, möchte ich meinen Artikel über &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/08-05-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;PPCO&lt;/a&gt; empfehlen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 13 Oct 2009 11:56:00 +0200</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>triz</category>

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    <title>Europäische Konferenz der Kreativität und Innovation</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/09-10-2009.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    2009 ist das EU Jahr der Kreativität und Innovation. Auch in diesem Jahr findet wieder die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.eccixi.eu/&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.eccixi.eu/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Europäische Konferenz für Kreativität und Innovation (ECCI)&lt;/a&gt; statt. Diesmal vom 28. - 30. Oktober in Brüssel.&lt;br /&gt;
Fokus der diesjährigen Konferenz ist nicht das Finden von neuen Ideen, was die meisten Menschen mit Kreativität assoziieren, sondern die Umsetzung. Wie kommen wir von ersten Ideen zu Lösungen und zur Umsetzung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Edward de Bono mit von der Partie&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Rednerliste besteht aus einer Reihe illusterer Namen, die wohl hauptsächlich nur in der Szene der Creativity-Practitioners bekannt sein dürften. Über diese Szene hinaus ist vielen Menschen Edward de Bono ein Begriff, der in diesem EU Jahr der Kreativität und Innovation auch offizieller &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/create2009.europa.eu/ambassadors/profiles/edward_de_bono.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://create2009.europa.eu/ambassadors/profiles/edward_de_bono.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;EU-Botschafter&lt;/a&gt; ist. Er wird uns erklären, warum unser Denken unzureichend ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Storytelling Workshops nach der Konferenz&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Auf der Konferenz werden auch die beiden Trainer Marcel van der Pol and Amy Frazier Workshops zum Thema Storytelling geben. Für alle, die sich dafür interessieren, aber nicht zur Konferenz können oder wollen, wird es am 2. November im &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/thehubbrussels.wordpress.com/about/&#039;);&quot;  href=&quot;http://thehubbrussels.wordpress.com/about/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Hub in Brüssel&lt;/a&gt; einen &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.newshoestoday.com/site/offerings/ecci-extraworkshop&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.newshoestoday.com/site/offerings/ecci-extraworkshop&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Tagesworkshop&lt;/a&gt; mit den beiden geben. Alle die regelmäßig vor Publikum sprechen müssen und eine gute Geschichte rüber bringen möchten, sind in diesem Workshop richtig. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 09 Oct 2009 07:20:30 +0200</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>
<category>debono</category>
<category>kreativität</category>

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<item>
    <title>Der Unterschied zwischen Innovation und Kreativität</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/24-09-2009.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    2009 ist das EU Jahr der Kreativität und Innovation. Falls Sie das nun zum ersten mal hören, geht es Ihnen wie den meisten Menschen.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:342 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;137&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/europischesJahrcreaffective1.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Interessant am EU Jahr der Kreativität und Innovation finde ich die gemeinsame Verwendung der Begriffe Kreativität und Innovation. Hätte nicht das EU Jahr der Kreativität gereicht, oder das EU Jahr der Innovation? Sind die Begriffe womöglich sowieso Synonyme.&lt;br /&gt;
Oft werden Kreativität und Innovation als Synonyme gebraucht und oft lassen sich die beiden wirklich schwer trennen. Es gibt dennoch Kriterien, die eine Unterscheidung erleichtern und auch die Einordnung andere Begriffe ermöglichen, wie z.B. radikale Innovation, kontinuierliche Verbesserung (KVP)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Balance zwischen Originalität und Effektivität&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.amazon.de/gp/product/0126024006?ie=UTF8&amp;amp;tag=creaffective-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;amp;creativeASIN=0126024006&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/0126024006?ie=UTF8&amp;tag=creaffective-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0126024006&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Runco (2007)&lt;/a&gt;&lt;img src=&quot;http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=creaffective-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0126024006&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border:none !important; margin:0px !important;&quot; /&gt; beschreibt ein Kontinuum zwischen Originalität auf der einen Seite und Effektivität, verstanden als Wirksamkeit (engl. &lt;em&gt;effectiveness&lt;/em&gt;), auf der anderen Seite. Unter Originalität wird dabei verstanden, wie neu, einzigartig und ungewöhnlich etwas ist.&lt;br /&gt;
Mit Hilfe dieses Kontinuums lassen sich Unterschiede zwischen den Begrifflichkeiten erklären und veranschaulichen.&lt;br /&gt;
Am linken äußeren Rand (extreme Originalität) verankert Runco psychotisches Verhalten also einen Verlust des Realitätssinns. Auf dem rechten Rand (starke Effektivität) verankert Runco routinemäßiges Problemlösen. Dabei handelt es sich um Fragestellungen, bei welchen eine Lösungsroutine bereits definiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:341 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;131&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/KontinuumOriginalittundEffektivitt.png&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mitte dieses Kontinuums sind nun die Begriffe Kreativität und Innovation platziert.&lt;br /&gt;
Kreativität befindet sich dabei links von Innovation. D.h. nach Runco ist der Anteil und die Bedeutung der Originalität bei der Kreativität größer als bei der Innovation.&lt;br /&gt;
Bei der Innovation spielt immer auch der Aspekt der Vermarktung oder Einführung eines konkreten „Produktes“ eine Rolle. Der Nutzenaspekt hat damit eine stärkere Bedeutung. Bei der Innovation ist die Originalität zwar wichtig, man möchte sich vom Mitbewerber abheben und etwas Neues schaffen, gleichzeitig muss das Produkt aber auch Nutzenkriterien gerecht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Creative Problem Solving als besonders hilfreich für Innovation?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Leser dieses Blogs wissen, dass ich mich in meinen &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshops&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/innovative-loesungen-seminar/?L=4&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativtrainings&lt;/a&gt; mit dem &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/creative-problem-solving-cps/ueberblick/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Creative Problem Solving Prozess&lt;/a&gt; arbeite. Der Name spielt bereits darauf an, dass Creative Problem Solving die Aspekte der Kreativität und des Problemlösens vereint. Betrachtet man sich Bild 1 dann schlägt Creative Problem Solving die Brücke zwischen Kreativität und routinemäßigem Problemlösen. Wir landen also in der Mitte zwischen diesen beiden Punkte auf dem Kontinuum: der Innovation.&lt;br /&gt;
Ist Creative Problem Solving also besonders geeignet zur Bearbeitung von Innovationsfragen? Ich glaube schon, da es immer eine Balance ermöglicht zwischen freiem, unterbewertetem kreativem Denken und den konkreten Nutzenkriterien, die individuell definiert werden können. Beim Creative Problem Solving geht es also nicht um das kreativ sein, um der Originalität willen, sondern es geht darum originelle Lösungen zu entwickeln, die einen konkreten Nutzen erfüllen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Eine Matrix der Kreativität und Innovation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Runco spricht auch über die Möglichkeit, mit zwei getrennten Skalen zu arbeiten, die der Originalität und die der Effektivität. Diesen Vorschlag habe ich im folgenden einmal versucht zu visualisieren. Herausgekommen ist eine 9 Felder Matrix auf der ich einige Begriffe aus meiner Sicht einmal abgetragen habe. Diese Matrix ist ein erster Wurf, ich freue mich also über Rückmeldung, besonders, wenn Sie die Begriffe an anderen Stellen platzieren würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:343 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;466&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/continuaoriginality-effectiveness.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 Sep 2009 11:00:00 +0200</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>
<category>innovation</category>
<category>kreativität</category>

</item>
<item>
    <title>Kreativität – spontan oder absichtlich?</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/15-09-2009.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Ist Kreativität etwas, das ausschließlich spontan passiert oder kann man diese absichtlich steuern?&lt;br /&gt;
Je nachdem mit wem man sich unterhält, wird man hier unterschiedliche Auffassungen hören. Auch Bücher zum groben Thema der Kreativität oszillieren zwischen diesen beiden unterschiedlichen Auffassungen.&lt;br /&gt;
Runco (2007) hat in seinem wissenschaftlichen Buch &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.amazon.de/gp/product/0126024006?ie=UTF8&amp;amp;tag=creaffective-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;amp;creativeASIN=0126024006&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/0126024006?ie=UTF8&amp;tag=creaffective-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0126024006&quot;&gt;Creativity. Theories and Themes: Research, Development, and Practice&lt;/a&gt;&lt;img src=&quot;http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=creaffective-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0126024006&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border:none !important; margin:0px !important;&quot; /&gt;, diese beiden Ansichten als die entgegengesetzten Richtungen eines Kontinuums beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:339 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_left&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;337&quot; style=&quot;float: left; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/KontinuumderKreativitaet.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kreativität als spontaner Ausdruck des Selbst&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Auf der der linken Seite des Kontinuums befindet sich Kreativität als ein spontaner so gut wie nicht bewusst beeinflussbarer Ausdruck eines Menschen. Der Geistesblitz ereilt einen durch Zufall und unbeabsichtigt und man kann wenig dafür oder dagegen tun. Einige wichtige Entdeckungen und Erfindungen sind Ergebnis solcher Zufälle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kreativität als der bewusste Einsatz von Taktiken und Techniken&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Auf der anderen Seite des Kontinuums befindet sich Kreativität als Ergebnis einer bewussten Steuerung und Lenkung des Denkens durch Techniken (&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/denkwerkzeuge/einsatz-und-nutzen/?L=4&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denkwerkzeuge&lt;/a&gt;) und &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/creative-problem-solving-cps/ueberblick/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Prozesse&lt;/a&gt;. Runco spricht hier von &quot;es möglich machen&quot; (&lt;em&gt;make it happen&lt;/em&gt;). Am äußersten Rand des Kontinuums, wenn diese Sicht also zu weit getrieben wird, wird Kreativität zu etwas, das man durch den Einsatz von Techniken erzwingen kann. Kreativität wird dann zu einem mechanischen Prozess.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Es geschehen lassen – die Hürden der Kreativität vermindern&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
In der Mitte dieses Kontinuums befindet sich die Sichtweise, dass man Kreativität stimulieren und fördern kann, indem man Hürden der Kreativität gezielt abbaut. Runco spricht hier vom &lt;em&gt;let it happen&lt;/em&gt;-Ansatz. Tony Proctor beschreibt in seinem Buch &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.amazon.de/gp/product/0415196795?ie=UTF8&amp;amp;tag=creaffective-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;amp;creativeASIN=0415196795&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/0415196795?ie=UTF8&amp;tag=creaffective-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0415196795&quot;&gt;Creative Problem Solving for Managers&lt;/a&gt;&lt;img src=&quot;http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=creaffective-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0415196795&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border:none !important; margin:0px !important;&quot; /&gt;, verschiedene Blockaden, die Kreativität negativ beeinträchtigen:  Wahrnehmungshürden,  strategischen Hürden, Informationshürden, sowie kulturellen und emotionalen Hürden. Eine emotionale Hürde könnte z.B. die Angst einer Person sein, ihr Selbstbild zu ändern, was dazu führt, dass sich dieser Mensch kreatives Denken nicht erlaubt, da es an seinem Selbstbild rütteln könnte. Eine kulturelle Hürde, die ich bei meinen &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshops&lt;/a&gt; in China beobachte und adressieren muss, ist die Tatsache, dass in einer konfuzianisch geprägten Kultur das unzensierte Äußern von Ideen und Möglichkeiten nicht wert geschätzt wird.&lt;br /&gt;
Bei diesem Ansatz wird somit versucht, das spontane Entstehen von Kreativität zu gezielt und bewusst zu unterstützen, indem man Hürden der Kreativität erst einmal bewusst macht und dann versucht, diese zu minimieren. &lt;br /&gt;
Für einige der Hürden, z.B. bei den Wahrnehmungshürden, helfen wiederum die vorhin erwähnten Denkwerkzeuge. Edward de Bono mit seinen Techniken des lateralen Denkens hat dazu eine Vielzahl an Vorgehensweisen entwickelt, um Wahrnehmungshürden zu überkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich mit dem Ansatz meiner &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/seminare/innovative-loesungen-seminar/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativtrainings&lt;/a&gt; und Innovationsworkshops befinde mich auf diesem Kontinuum sicherlich zwischen dem &quot;&lt;em&gt;let it happen&lt;/em&gt;&quot; und &quot;&lt;em&gt;make it happen&lt;/em&gt;&quot; Ansatz. Trotz dem Einsatz von Prozessmodellen der kreativen Problemlösung und Denktechniken versuche ich ein mechanisches Bild der bewussten angewandten Kreativität zu vermeiden. Für einen Workshop, in welchem innerhalb einer fest gelegten Zeit ein Ergebnis produziert werden soll, ist das Hoffen auf spontane Geistesblitze allerdings nicht ausreichend. Man sollte jedoch versuchen, diese zu fördern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runco beschreibt die Vereinbarkeit der Ansätze folgendermaßen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;&quot;It suggests how creativity can be a result of both tactical creativity and serendipitous, accidental, and chance encounters. Deliberate creativity does not preclude serendipity, nor do the various serendipitous discoveries in history (e.g., the Post-It note) mean that creative work cannot be intentional or tactical.&lt;/em&gt;&quot; S. 373  
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 15 Sep 2009 13:51:00 +0200</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>
<category>denkwerkzeuge</category>
<category>kreativität</category>
<category>laterales denken</category>

</item>
<item>
    <title>Fallbeispiel: Breaking the Ice – das richtige Problem lösen und Innovation ermöglichen</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/10-09-2009.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Ich wiederhole es auf diesem Blog immer wieder: Um die Chance auf Innovation zu erhöhen, ist es nicht nur wichtig, dass neue und umsetzbare Lösungen generiert werden. Es ist von zentraler Bedeutung, dass Lösungen auf das richtig definierte Problem erarbeitet werden. Bisher konnte ich keine konkreten Beispiele von Kunden zeigen, da ich bei allen Kunden der Geheimhaltungspflicht unterliege.&lt;br /&gt;
Nun habe ich einen Coaching-Kunden, dessen Fall ich zeigen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Breaking the Ice – gewaltfreie Konflikttransformation&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Vergangene Woche war ich zwei Tage als Trainer und Coach auf der &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/sommerakademie.visionautik.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://sommerakademie.visionautik.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;ersten internationalen Sommerakademie für Visionautik&lt;/a&gt; in Berlin. Neben einem kurzen Training in &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/kreativitaetstechniken/nutzen-und-einsatzgebiete/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstechniken&lt;/a&gt;, stand ich den Visionären als Coach zur Verfügung. Ich hatte das Vergnügen Torsten Sewing zu unterstützen, der bei der Nichtregierungsorganisation (NRO) &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.breakingtheice.org&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.breakingtheice.org&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Breaking the Ice&lt;/a&gt; mitarbeitet. Die NRO will zeigen, dass von gewaltätigen Konflikten traumatisierte Menschen in der Begegnung mit vermeintlichen &quot;Feinden&quot; Respekt und Verständnis voreinander entwickeln können. Dazu hat Breaking the Ice eine Reihe von &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.breakingtheice.org/index.php?page=news&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.breakingtheice.org/index.php?page=news&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Aktionen mit Konfliktparteien&lt;/a&gt; durchgeführt, die auch filmisch festgehalten wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Akademie für Visionautik ging es Torsten Sewing darum, zu überlegen, wie Investoren und Unternehmen gewonnen werden können, um das Bestehen von Breaking the Ice nachhaltig zu sichern. Das allgemeine Problem war es also, einen Businessplan zu schreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Zu den Kernproblemen vordringen – Challenge Mapping&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ausgehend von der Frage &quot;&lt;em&gt;Wie könnte ich einen Businessplan für eine NGO entwickeln?&lt;/em&gt;&quot; habe ich Herrn Sewing mit Hilfe der Technik Challenge Mapping oder &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/12-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Netz der Abstraktion&lt;/a&gt; dabei unterstützt, die Ausgangsfrage und damit zusammenhängende Probleme zu analysieren. Beim Challenge Mapping geht es darum, das Problem sowohl abstrakter als auch handlungsorientierter zu formulieren und durch gezielte Fragen andere Sichtweisen und Definitionsmöglichkeiten auf das Problem zu bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer guten Stunde haben wir ein Netz der Abstraktion erarbeitet (siehe Bild 1), das den Problemrahmen aufzeigt (dieses Bild ist nicht vergrößerbar).&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:338 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;304&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/BTIvollstndig.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Aus diesen unterschiedlich abstrakten Problemfragen hat Herr Sewing dann drei wichtige Fragen auf unterschiedlichem Abstraktionsniveau identifiziert. Aus diesen drei Fragen wurde dann die zentrale Frage mit der größten Hebelwirkung herausgearbeitet, deren Lösung das ganze Projekt einen großen Schritt voranbringen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses lautet: &quot;&lt;em&gt;Wie könnte BTI ein Vertrauen bei Unternehmen herstellen, das für ein Engagement im Bereich Konfliktttransformation erforderlich ist?&lt;/em&gt;&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bild 2 (zum Vergrößern klicken) zeigt, wie diese sehr spezielle Frage mit dem übergeordneten Ziel die Organisation wirtschaftlich nachhaltig zum Laufen zu bringen zusammen hängt.&lt;br /&gt;
&lt;a class=&#039;serendipity_image_link&#039; href=&#039;http://www.creaffective.de/blog/uploads/BTIbereinigtcreaffective-Blog.jpeg&#039;&gt;&lt;!-- s9ymdb:337 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;573&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px; padding-top: 10px; padding-bottom: 10px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/BTIbereinigtcreaffective-Blog.jpeg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Oft ist es jedoch nicht sinnvoll, an der abstraktesten Formulierung eines Problems zu arbeiten, z.B. &lt;em&gt;Wie können wir unsere Produktivität steigern?&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;Wie können wir mehr Kunden gewinnen?&lt;/em&gt;, sondern an wichtigen Teilproblemen anzusetzen. Es ist wesentlich einfacher auf diese spezifisch formulierten Fragen passende Lösungen zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freue mich Breaking the Ice auch im weiteren Prozess als Innovationscoach zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um auch eine andere Sichtweise als nur die meine zu haben, habe ich Herrn Sewing um eine kurze Beschreibung unseres Vorgehens gebeten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Für mich ist es immer wichtig, den Blick von außen zu bekommen. Das &quot;challenge mapping&quot; stellt dabei eine Herausforderung im doppelten Sinne dar: zum Einen muss man die &quot;Fragen hinter den Fragen&quot; denken; zum Anderen können diese wiederum die Formulierung der Ausgangsfragen in Frage stellen. Beides klingt einfacher, als es ist.&lt;br /&gt;
Die Kommunikation mit Unternehmen zu einem komplexen und für Unternehmen in der Regel unbekannten Thema erfordert es, sich dezidiert auf mögliche Fragestellungen vorzubereiten und im Idealfall Antworten vorab bereit zu halten. Die im Kreativitätstraining mit Herrn Rustler formulierten Lösungsansätze weisen den Weg dorthin. Wir freuen uns, dass Herr Rustler uns auch weiterhin mit seiner Arbeit unterstützt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Kostenloses Beratungsgespräch für Münchner Unternehmen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Im September biete ich Münchner Unternehmen an, ein solches Vorgehen zur Definition von wichtigen Strategie- und Innovationsfragen in kostenlos in Anspruch zu nehmen. &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/01-09-2009.html&quot;&gt;Den entsprechen Blogartikel finden Sie hier&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 10 Sep 2009 09:12:00 +0200</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>
<category>fallbeispiel</category>

</item>
<item>
    <title>Verbesserungen bei der Deutschen Bahn: Bahn comfort Plätze</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/04-09-2009.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Die Fakten: Es gibt in jedem ICE einen speziellen Bereich mit bahn comfort Plätzen. Diese sind nach den Werbebroschüren der Deutschen Bahn für Kunden mit bahn comfort Status gedacht, wenn diese nach einem Sitzplatz im ICE suchen.&lt;br /&gt;
Die letzten Monate Bahnfahrt haben mir gezeigt, dass diese bahn comfort Plätze von den Fahrgästen als &quot;nicht besetzt&quot; interpretiert werden und sofort besetzt werden, auch wenn es z.B. in einem Wagon noch wirklich nicht reservierte Sitzplätze gibt. Dies führt dann dazu, dass diese speziellen Plätze für bahn comfort Kunden wertlos werden, weil der spezielle Status der Sitze von allen ignoriert wird. Das es sich bei den meisten Personen, die diese Plätze belegen nicht um bahn comfort Kunden handelt, sieht man bei der Fahrkartenkontrolle.&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:336 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;121&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;  padding-top: 5px;  padding-bottom: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/bahncomfort.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
Theoretisch (für mich wirklich nur theoretisch) könnte man zwar mit seiner bahn comfort Bahncard wedeln und die Leute zum Verlassen des Sitzplatzes auffordern. Ich muss gestehen, mir fehlt dazu die Chuzpe, weil ich keine Lust habe, mit anderen über mein &quot;Recht&quot; zu diskutieren / zu streiten und viele böse Blicke zu ernten.&lt;br /&gt;
Pech gehabt könnte man sagen. Such dir halt einen anderen Platz!&lt;br /&gt;
Ich glaube, dass die Deutsche Bahn ihren bahn comfort Kunden einen großen Gefallen täte und für höhere Kundenzufriedenheit bei diesen Kunden sorgen würde, wenn hier eine andere Lösung geschaffen würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soviel zu den Fakten aus meiner Sicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es handelt sich hierbei um ein typisches Beispiel für ein offenes Problem: Das grobe Ziel ist bekannt (bahn comfort Kunden sollen diese Plätze wirklich nutzen können), aber der Weg zu diesem Ziel ist nicht eindeutig vorgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Was ist das Problem?&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Für Probleme mit offenem Ende lässt sich, wie Leser dieses Blogs wissen, ein &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/creative-problem-solving-cps/ueberblick/&quot; title=&quot;Creative Problem Solving&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Prozess der kreativen Problemlösung&lt;/a&gt; anwenden (siehe Bild).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:317 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;418&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/CreativeProlemSolving.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schritt der nun relevant ist, heißt &lt;em&gt;Herausforderungen formulieren&lt;/em&gt;. Dieser Schritt ist dazu da, erst einmal das richtige Problem zu definieren. Dieser Schritt muss vom Eigentümer des Problems (also der Deutschen Bahn) mit ausgeführt werden. Die folgenden Ausführungen beziehen sich daher nur auf meine beschränkte Sicht. Die Deutsche Bahn sollte diesen unbedingt wiederholen.&lt;br /&gt;
Für die Moderation eines entsprechenden &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; title=&quot;Innovationsworkshop&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Workshops&lt;/a&gt;, in dem wir das Problem definieren und lösen, stehe ich natürlich gerne zur Verfügung &lt;img src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/templates/default/img/emoticons/smile.png&quot; alt=&quot;:-)&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Methode, die uns hilft, Problemfragen zu generieren ist &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/13-12-2008.html&quot; title=&quot;Fragenstarter&quot;&gt;Fragenstarter&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anbei mögliche Problemfragen, die sich aufgrund der obigen Fakten stellen lassen:&lt;ol&gt;&lt;li&gt;Wie könnten wir die bahn comfort Sitze so gestalten, dass Leute mit bahn comfort Status diese nutzen können?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wie könnten die bahn comfort Sitze so reserviert sein, dass diese nicht von Kunden ohne bahn comfort Status besetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wie könnten wir die Reservierung der bahn comfort Plätze so gestalten, dass bahn comfort Kunden einen Nutzungsanspruch geltend machen können?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wie könnten wir die bahn comfort Plätze so gestalten, dass diese nicht von Kunden ohne bahn comfort Status besetzt werden?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wie könnten wir die bahn comfort Plätze so gestalten, dass Kunden mit bahn comfort Status ihren Anspruch darauf leichter geltend machen können?&lt;/ol&gt;Aus diesen Möglichkeiten wähle ich die letztere:&lt;br /&gt;
&lt;em&gt;Wie könnten wir die bahn comfort Plätze so gestalten, dass Kunden mit bahn comfort Status ihren Anspruch darauf leichter geltend machen können?&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Frage klar? - Ideen entwickeln&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wenn die Frage einmal richtig definiert ist, ist der nächste Schritt in einem kreativen Problemlöseprozess, Ideen zur Lösung zu entwickeln. Ein paar Ideen möchte ich sammeln, vielleicht ist ja etwas für die Deutsche Bahn dabei. Die Auswahl und Bewertung, sowie die Weiterentwicklung hinzu umsetzbaren Lösungen muss unbedingt von der Deutschen Bahn erfolgen, dazu fehlt mir das Hintergrundwissen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun geht es also los, ich nehme mir 20 Minuten und entwickle mit dem Einsatz verschiedener &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/kreativitaetstechniken/nutzen-und-einsatzgebiete/&quot; title=&quot;Kreativitätstechniken&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätstechniken&lt;/a&gt; und unter Beachtung der &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/03-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Grundregeln der Ideenfindung&lt;/a&gt; ein paar Ideen zur Lösung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie könnten wir die bahn comfort Plätze so gestalten, dass Kunden mit bahn comfort Status ihren Anspruch darauf leichter geltend machen können?&lt;ol&gt;&lt;li&gt;groß nur für Kunden mit bahn comfort Karte auf die Sitze schreiben&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die Plätze grundsätzlich als reserviert markieren und bahn comfort Kunden die Möglichkeit geben irgendwo im Zug eine Reservierungsnummer auszulösen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;den Kunden am Bahnhof die Möglichkeit geben mit Ihrer Bahncard am Automaten eine Sitzplatzreservierung in der bahn comfort Zone auszulösen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;bahn comfort Kunden erhalten vom Zugpersonal einen Platz zugewiesen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die Sitze als reserviert markieren und einen Kartenslot einbauen, wodurch die Reservierung frei gegeben werden kann&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die bahn comfort Sitze mit Barcodescannern ausstatten, die über die Bahncard zu einer Sitzplatzreservierung führen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die Sitze als reserviert markieren, die Reservierung bei jedem Zughalt Aktualisieren vom aktuellen Bahnhof zum Endbahnhof. Gleichzeitig steht eine Person des Zugpersonals beim Zughalt in der bahn comfort Zone und weist bahn comfort Kunden auf Wunsch einen Sitzplatz zu&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;den ganzen bahn comfort Wagon ganz ans Ende des Zuges setzen und den Zutritt nur durch Vorzeigen einer entsprechenden Karte erlauben&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die bahn comfort Sitze anders einfärben&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;größere Schilder anbringen, dass es sich um bahn comfort Sitze handelt&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Einen Türsteher einführen für den bahn comfort Bereich&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die Schaffner beim Kontrollieren der Fahrkarten anweisen zu prüfen, ob es sich um bahn comfort Kunden handelt&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;am Eingang des bahn comfort Wagons einen Automaten aufstellen, an dem diese Kunden eine Reservierung auslösen können&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;ein System entwerfen, dass bahn comfort Kunden irgendwo im Zug einen Sitzplatz zuweist&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;in der Nähe des bahn comfort Sitzes eine Halterung für die Bahncard anbringen, in welche die Bahncard eingesteckt wird, so dass gleich sichtbar ist, wer bahn comfort Status hat und wer nicht. Dadurch fällt es leichter einen Platz zu reklamieren.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Sitzplätze werden blockiert, bis diese über eine bahn comfort nummer ausgelöst werden&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;bahn comfort Kunden können bei Betreten des Zuges eine SMS schicken mit der ICE Nummer und der Wagennummer. Darauf hin wird eine Reservierung ausgelöst und an den Kunden zurück geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Bahncards und Sitze mit RFID-Chips ausstatten, um eine Reservierung im bahn comfort Bereich anzuzeigen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Sitze, die nicht von bahn comfort Kunden besetzt sind, sondern von Kunden ohne bahn comfort Status oben in der Reservierungsanzeige farblich kennzeichnen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Bei jedem Zughalt eine Durchsage im bahn comfort Wagen machen, dass die Sitze für bahn comfort Kunden reserviert sind&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Schaffner werden angewiesen für bahn comfort Kunden einen Platz zu suchen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die Anzahl der bahn comfort Plätze erhöhen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;den bahn comfort Wagen ähnlich wie die DB Lounge zugangsbeschränkt machen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;an die bahn comfort Sitze irgend einen Gegenstand mit Schloss anbringen, der nur von bahn comfort Kunden entfernt werden kann&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;ähnlich wie im Flugzeug kurze Durchsagen bringen, die auf bahn comfort Sitze hinweisen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;auf die Sitze ganz groß eine bahn comfort Gravur anbringen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;ggf. freimachen auf die Sitze schreiben und dem bahn comfort Kunden beim besteigen des Wagens einen Platz zuweisen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Ein bahn comfort Hütchen auf die Sitze legen&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die Sitzfläche ungemütlich machen, so dass die Sitze unattraktiv werden und bahn comfort Kunden mit einem Sitzkissen ausstatten&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die Sitze mit Drucksensoren ausstatten und den Sitz anfangen lassen zu piepsen, wenn keine bahn comfort Karte eingeschoben wird&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;die Sitze mit schwachen Stromschlägen versetzen, die erst beim Einführen einer bahn comfort Karte unterbrochen werden&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;bahn comfort Kunden mit einem Schlüssel ausstatten, der den Zugang zu den Sitzen ermöglicht&lt;/ol&gt;Jetzt war ich alleine. Mit einer Gruppe von 6 – 7 Leute bestehend aus Bahn-Vertretern und Kunden könnte man in 20 Minuten locker 150 Ideen entwickeln, wie das Problem wohl gelöst werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht sind ja unter den bestehenden schon Ansätze dabei, liebe Deutsche Bahn? Diese sollten nun systematisch bewertet und verbessert werden, damit wir am Ende zu einem Portfolio von ein paar wenigen umsetzbaren Lösungen kommen. Einige &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/24-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Denkwerkzeuge&lt;/a&gt;, die hierbei zum Einsatz kommen könnten, habe ich auf diesem Blog bereits vorgestellt.&lt;br /&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 04 Sep 2009 08:32:00 +0200</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>
<category>denkwerkzeuge</category>

</item>
<item>
    <title>Innovative Problemlösung in der Politik</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/24-08-2009.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Meine &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;moderierten Innovationsworkshops&lt;/a&gt; finden fast ausschließlich in Firmen und anderen Organisationen statt. Kürzlich habe ich einen Vortrag zu &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/creative-problem-solving-cps/ueberblick/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Methoden der strukturierten kreativen Problemlösung&lt;/a&gt; vor dem Managerkreis einer parteinahen Stiftung gegeben. In der anschließenden Diskussion kam die Frage auf, in wie weit der von mir geschilderte Prozess der kreativen Problemlösung auch in der Politik zum Einsatz kommen könne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Probleme mit offenem Ende erfordern kreative Problemlösung&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Grundsätzlich lassen sich Verfahren der strukturierten kreativen Problemlösung auf alle Probleme mit offenem Ende anwenden, d.h. Fragestellungen, bei denen der Weg zu einer Lösung nicht klar ist oder die Lösung selbst noch unklar ist. Bei geschlossenen Problemen gibt es eine Standardprozedur zur Lösung des Problems, sobald man dieses einmal definiert hat, z.B. die Reparatur eines kaputten Fahrradreifens. Viele Fragestellungen im politischen Prozess sind offene Probleme, die Themen Opel-Verkauf und Finanzkrise allgemein sind Beispiele dafür.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:333 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_center&quot; width=&quot;650&quot; height=&quot;446&quot; style=&quot;border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/Problemarten.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Politik verstehe ich hierbei den Prozess zwischen politischen Gegnern und den damit verbundenen Interesses- und Zielkonflikten (engl. &lt;em&gt;politics&lt;/em&gt;, in Abgrenzung zu &lt;em&gt;polity &lt;/em&gt;und &lt;em&gt;policy&lt;/em&gt;). Staatliche Institutionen an sich sind durchaus offen und interessiert an Innovation. Besonders im  militärischen Bereich gibt es traditionell Programme für Ideenfindungsworkshops und Trainings zur innovativen Problemlösung. Offen kommuniziert wird dies z.B. vom &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.mindef.gov.sg/imindef/publications/cyberpioneer/news/2006/July/20jul06_news2.html&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.mindef.gov.sg/imindef/publications/cyberpioneer/news/2006/July/20jul06_news2.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Verteidigungsministerium in Singapur&lt;/a&gt;. Mit Politik meine ich hier allerdings etwas anderes.&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;&lt;br /&gt;
Die Besonderheiten des politischen Prozesses&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Politik und &quot;politische Spielchen&quot; gibt es in jedem Unternehmen, allerdings selten in Reinform, wie in der Politik. Was zeichnet diese aus?&lt;br /&gt;
&lt;ol&gt;&lt;li&gt;1.In der Politik gibt es oft eine Fokussierung auf bestimmte Positionen, die wiederum Ergebnis von parteiinternen Abstimmungsprozessen sind. Im Gegensatz zu Interessen beharren Positionen auf einer bestimmten festgelegten Aussage, z.B. &quot;Wir wollen einen Mindestlohn&quot;. Ein Interesse könnte z.B.folgendermaßen formuliert werden &quot;Wir möchten eine bessere Bezahlung für Menschen mit niedrigen Löhnen ermöglichen&quot;. Für die zweite Aussage gibt es auch noch andere Möglichkeiten als den Mindestlohn. Die Fokussierung auf Positionen macht es schwer, andere Lösungsmöglichkeiten anzudenken, anders sieht es bei Interessen aus.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Zumindest in der öffentlichen Darstellung verbindet man mit Parteien und Personen bestimmte Rollen und Aussagen. Dies wiederum erschwert es, bei einer Problemlösung in alle Richtungen zu denken, da oft automatisch sofort ein Abgleich mit den bisherigen Aussagen statt findet. Die Bahnen innerhalb derer gedacht werden kann sind bereits sehr festgelegt. Damit wird &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/02-12-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;divergierendes und konvergierendes Denken&lt;/a&gt; vermischt, was die Formulierung neuer Lösungen erschwert.&lt;/ol&gt;&lt;strong&gt;Einsatzmöglichkeiten in der Politik&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Ich denke, ein Einsatz von kreativen Problemlöseprozessen kann auch in der Politik sehr hilfreich sein, allerdings müssen die Voraussetzungen stimmen:&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Es muss die Bereitschaft da sein in verschiedene Richtungen zu denken, auch außerhalb bestehender Parteipolitik. Keine hidden agenda.&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Es muss die Motivation bestehen, bei einem Problem wirklich zu handeln und Veränderungen herbei zu führen.&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Klingt alles selbst verständlich, ist es aber keineswegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das bedeutet natürlich nicht, dass dabei alle bisherigen Grundsätze aufgegeben werden müssen. Diese werden sich als Kriterien in der Bewertung von gefundenen Lösungen sicherlich wieder finden. Die Suche nach neuen Lösungen ist allerdings grundsätzlich erst einmal ergebnisoffen. Es ist viel leichter eine &quot;verrückte&quot; Idee &quot;realistisch&quot; zu machen, als eine langweilige Idee mit Leben zu füllen.&lt;br /&gt;
Ein weiterer Aspekt, wo Verfahren der kreativen Problemlösung sehr hilfreich sein können, ist bei der Problemdefinition. Oft kann ein leicht veränderter Problemfokus bereits viele Knoten lösen und scheinbar unüberwindbare Interessensgegensätze (nicht Positionen) vereinen, indem ein Problem so formuliert wird, dass sich bei einer Lösung verschiedene Interessen befriedigt würden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders interessant wäre meiner Meinung nach der Einsatz von Prozessen der innovativen Problemlösung, wenn es sich um nicht öffentliche interne Treffen handelt, bei denen ein geschützter  Raum vorhanden ist – zumindest zu einem gewissen Grad –, der es den Teilnehmern ermöglicht sich &quot;frei&quot; zu äußern. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 24 Aug 2009 14:08:00 +0200</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>

</item>
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    <title>Wie Innovation gelingt – Erfolgsfaktoren von Innovationsinitiativen</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/12-08-2009.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    In der heutigen (12.08.09) Ausgabe des Handelsblattes ist ein interessanter Artikel von Johannes Pennekamp zum Thema Innovationsforschung erschienen: &quot;Gute Ideen allein sind nicht viel wert&quot;.&lt;br /&gt;
Er beginnt mit einem Seitenhieb auf Ideenprofis, die angeblich Firmen mit Sprüchen wie &quot;150 Ideen in 30 Minuten&quot; ködern. Verknüpft wird das ganze dann mit unglaubwürdigen Trommelworkshops und Meditationsseminaren, worüber Wissenschaftler und der Autor nur den Kopf schütteln können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Wann gute Ideen viel wert sind&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Wie der Titel des Artikels bereits andeutet, sind Ideen alleine nicht unbedingt viel Wert. Damit Innovation ermöglicht wird, müsse die Unternehmenskultur stimmen und vor allem die Führungskräfte diese Innovationskultur leben. Ein Beispiel, wie das aussehen könnte, habe ich vor Kurzem am Beispiel von &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/15-06-2009.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Firma Rich Products&lt;/a&gt; gezeigt. Welche Dimensionen diese Kultur der Innovation hat, hat der schwedische Forscher Gören Ekvall erarbeitet, er spricht vom &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/03-11-2008.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsklima&lt;/a&gt;. Er war es auch, der gezeigt hat, welchen großen Einfluss das Verhalten der Führungskräfte auf das Klima hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Innovation als Ergebnis von komplexen Prozessen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Auch die im Artikel zitierten Wissenschaftler betonen, dass ein marktfähiges Produkt, dass einem Unternehmen Mehrwert bietet, meist nicht einfach vom Himmel fällt, sondern Ergebnis eines Prozesses ist. Teil eines Innovationsprozesses ist der &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/creative-problem-solving-cps/ueberblick/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Kreativitätsprozess&lt;/a&gt;. Innerhalb dieses Prozesses spielen dann die guten Ideen eine wichtige Rolle. Allerdings sind die guten Ideen nur einer von mehreren Schritten innerhalb dieses Prozesses. Im richtigen Moment sind dann auch 150 Ideen in 30 Minuten überaus hilfreich und alles andere als unseriös. In meinem &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/leistungen/innovationsworkshop-kreativworkshop/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Innovationsworkshops&lt;/a&gt; generieren wir diese ganz ohne Trommeln und Meditation (allerdings könnte Meditation durch aus eingesetzt werden, wie mir Franca Leeson in einem &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/17-04-2009.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Interview über Kreativität und Meditation&lt;/a&gt; erklärt hat).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Die richtigen Leute für den Innovationsprozess&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
Damit Innovation entstehen kann müssen in einem Innovationsprozess die richtigen Leute zusammen kommen. Im Handelsblattartikel wird z.B. von Unternehmensvertretern und Kunden gesprochen, die gemeinsam an der Innovation arbeiten.&lt;br /&gt;
Innerhalb des Unternehmens ist es wichtig, dass Menschen aus verschiedenen Unternehmensbereichen beteiligt sind, dies erhöht aus meiner Erfahrung auch die Chance, dass das Ergebnis dann wirklich umgesetzt wird, auch deshalb, weil die Leute an der Entstehung beteiligt waren.&lt;br /&gt;
Die richtigen Leute kann sich laut Artikel auch auf die Denkweise der Menschen beziehen, die eingestellt werden. Die Kreativitätsforschung spricht hier von unterschiedlichen &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/24-02-2009.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Stilen der Kreativität&lt;/a&gt;. Wenn ich ganze Teams bei Kunden trainiere, arbeite ich mit einem Instrument zur Messung der Problemlösepräferenzen, um unterschiedliche Herangehensweisen bewusst zu machen und für die Zukunft auch ausgewogenere Teams zu ermöglichen. Forschungen von Min Basadur haben gezeigt, dass heterogene Teams in Hinblick auf Innovation eine bessere Leistung abliefern, allerdings oft bei geringerer Arbeitszufriedenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;strong&gt;Gute Ideen für die richtige Frage – die Rolle der Fragestellung und die Erfolgswahrscheinlichkeit von Innovationsinitiativen&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;
&lt;!-- s9ymdb:332 --&gt;&lt;img class=&quot;serendipity_image_right&quot; width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; style=&quot;float: right; border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.creaffective.de/blog/uploads/AusgangsfrageInnovationsinitiativen.jpg&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;Im Artikel gar nicht erwähnt wurde das Problem der richtigen Ausgangsfrage. Diese ist jedoch zentral. Eine schöne Quelle ist hier VanGundys Buch &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/www.amazon.de/gp/product/0814408982?ie=UTF8&amp;amp;tag=creaffective-21&amp;amp;linkCode=as2&amp;amp;camp=1638&amp;amp;creative=6742&amp;amp;creativeASIN=0814408982&#039;);&quot;  href=&quot;http://www.amazon.de/gp/product/0814408982?ie=UTF8&amp;tag=creaffective-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=0814408982&quot; target=“_blank“&gt;Getting to Innovation: How Asking the Right Questions Generates the Great Ideas Your Company Needs&lt;/a&gt;&lt;img src=&quot;http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=creaffective-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=0814408982&quot; width=&quot;1&quot; height=&quot;1&quot; border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; style=&quot;border:none !important; margin:0px !important;&quot; /&gt;. Er geht darin auf die niedrige Umsetzungsquote von Innovationsinitiativen ein: &quot;However, Doblin, Inc. estimated in late 2005 that only about 4.5 percent of innovation initiatives succeed!&quot; Mit ein Grund aus VanGundys Sicht für diese schlechte Quote ist, dass die Innovationsfrage nicht richtig formuliert wurde. Dann nützen auch viele gute Ideen nichts, wenn diese sich auf die falsche Frage beziehen.&lt;br /&gt;
In meinen Workshops nimmt die Definition des Problems und damit die Formulierung der Ausgangsfrage eine wichtige Rolle ein. Wenn die Frage falsch oder unklar gestellt ist, kommt im harmlosesten Fall nichts dabei raus, im schlimmsten Fall, laufen die Bemühungen in die falsche Richtung und man stampft nach einiger Zeit alles wieder ein. Um einen meiner Workshop-Kunden zu zitieren: &quot;Besonders hat es mich fasziniert, dass hinter dem vordergründigen Problem das eigentliche Thema liegt, das wir dann bearbeitet haben. Ansonsten läuft man in der Praxis Gefahr, Lösungen für Probleme zu entwickeln, die es nicht gibt.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angenommen eine Konsumgüterhersteller möchte ein neues Shampoo entwickeln. Die Frage für die Innovationsinitiative könnte nun lauten: Wie könnte ein neues Shampoo aussehen?&lt;br /&gt;
Möglicherweise ist aber ein anderer Zuschnitt des Problems viel aufschlussreicher und vor allem zielführender. &lt;br /&gt;
Alternative Fragen könnten z.B. lauten:&lt;br /&gt;
&lt;ul type=&quot;square&quot;&gt;&lt;li&gt;Wie könnten wir dem Kunden ein Gefühl von Frische vermitteln?&lt;br /&gt;
&lt;li&gt;Wie könnte ein Shampoo aussehen, das nur ganz kurze Zeit zum einwirken benötigt?&lt;/ul&gt;&lt;br /&gt;
Es gibt keine objektive Formel um das beste Framing auszuwählen, das entscheidet sich von Fall zu Fall und im Gespräch mit den Teilnehmern einer Innovationsinitiative.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Methode die sehr hilfreich sein kann, die richtige(n) Fragen zu finden ist das &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/16-07-2009.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Challenge Mapping&lt;/a&gt;. Oft gibt es dann während der Formulierung unterschiedlicher Fragen ein Aha-Erlebnis und es kristallisieren sich interessante Fragen heraus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wer weiß, vielleicht hilft manchen dann auch meditieren und trommeln um auf Antworten zu kommen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 12 Aug 2009 20:12:00 +0200</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>
<category>innovation</category>

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    <title>Die eigene Vision auf den Weg bringen – Sommerakademie für Visionautik in Berlin</title>
    <link>http://www.creaffective.de/blog/archives/02-08-2009.html</link>
    
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    <author>nospam@example.com (Florian Rustler)</author>
    <content:encoded>
    Eine Vision, einen Traum, eine Idee von der Zukunft haben zum Glück viele Menschen. Das gibt uns Ziele, Kraft und lässt uns positiv in die Zukunft blicken. Leider bleibt es dabei oft in der Traumphase. &lt;em&gt;Es wäre wirklich schön, wenn..., aber ich weiß nicht wie.&lt;/em&gt; Es ist nicht leicht von der noch &quot;spinnerten&quot; oder &quot;unrealistischen&quot; Idee zu einer konkreten, realistischen und umsetzbaren Lösung zu kommen. Diejenigen die es schaffen und z.B. erfolgreich ein Unternehmen gründen sind uns oft ein Beispiel, dass es möglich ist. Trotzdem gibt es oft die Stimme im Kopf, die Gründe liefert, warum es bei der eigenen Vision doch nicht so leicht ist und warum wir besser noch damit warten sollten...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigene Vision konkret werden zu lassen, dabei möchte die &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/sommerakademie.visionautik.de/&#039;);&quot;  href=&quot;http://sommerakademie.visionautik.de/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;erste internationale Sommerakademie für Visionautik&lt;/a&gt; Anfang September im &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/berlin.the-hub.net/public/&#039;);&quot;  href=&quot;http://berlin.the-hub.net/public/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;HUB Berlin&lt;/a&gt; unterstützen. Jutta und Boris Goldammer verwirklichen mit dieser Sommerakademie ihre eigene Vision: Menschen dabei zu unterstützen, Träume real werden zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/u2hGXGNUhkU&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/u2hGXGNUhkU&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowScriptAccess=&quot;always&quot; width=&quot;425&quot; height=&quot;344&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Visionäre werden dabei von einer Reihe meist ehrenamtlich engagierter &lt;a onclick=&quot;javascript: pageTracker._trackPageview(&#039;/extlink/sommerakademie.visionautik.de/team/sommerakademie-team/&#039;);&quot;  href=&quot;http://sommerakademie.visionautik.de/team/sommerakademie-team/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Unterstützer&lt;/a&gt; begleitet. Auch ich werde für zwei Tage mit meinen &lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/methoden/creative-problem-solving-cps/ueberblick/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Prozessen der kreativen Problemlösung&lt;/a&gt; mit dabei sein und in Workshops und Coachings Menschen dabei zu unterstützen, ihre Idee konkreter werden zu lassen. Denn: es ist viel leichter eine verrückte Idee realistisch zu machen, als eine langweilige Idee mit Leben zu füllen.&lt;br /&gt;
Ein Vorgehen, wie man eine Vision entwickelt und zu konkreteren Zielen herunterbricht habe ich in meiner dreiteiligen Artikelserie &quot;&lt;a href=&quot;http://www.creaffective.de/blog/archives/16-07-2009.html&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;Wie man eine Vision, Mission und strategische Ziele entwickeln kann&quot;&lt;/a&gt; in Ansätzen vorgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich freue mich auf eine schöne Akademie mit vielen inspirierenden Ideen. 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 02 Aug 2009 09:36:30 +0200</pubDate>
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    <category>creative problem solving</category>

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